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Warners Music-Flatrate

Nachdem Sony halbherzig über eine DRM-verkrüppelte Version einer Musik-Flatrate nachdenkt, geht Warner einen ganzen Schritt weiter, holt sich Jim Griffin an Board und will nun seinen Katalog an die ISPs lizensieren.

Warner Music Group has big plans to license its music to ISPs, as part of an overall industry plan the label hopes will materialize let people share unlimited music without infringing on content.

Essentially, you’d pay a sort of “music tax” through your ISP that would be divided among labels and artists depending on whose music was played or downloaded the most.

In order to make execute the plan, WMG has tapped Jim Griffin, a well-known digital music strategist who posted the first label-approved audio file on the internet.

He recently told the crowd attending his panel at South by Southwest that an ISP surcharge is the best way forward for the music industry and music fans. It’s unclear at this point whether all ISP subscribers, including non-music fans, would have to pay the fee.

Sounds like a plan, jetzt bin ich gespannt, wie hoch die Rechnung für diese Lizenzen ausfallen wird und wieviel diese ISP-seitige Musik-Flatrate letztendlich kosten soll. Für eine funktionierende Kulturflatrate, die P2P kompletto legalisieren würde, also nicht nur Musik, sondern auch Filme (und Comics und Literatur und Software und…) enthalten müsste, wäre ich durchaus bereit, bis zu 50 Euro hinzulegen, vielleicht sogar noch mehr. Aber that’s just me.

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10 Kommentare

  1. Naja, aber das Problem mit den Kinofilmen würde für die Studios immer noch bestehen. Denn ein gerippter Film ist immer noch ein gerippter Film … und erst recht, wenn er vielleicht noch garnicht offiziell erschienen ist. Da müsste also noch einiges an umdenken bei den Studios erfolgen.

    1# - Micha - 28. März 2008 @ 15:59 Uhr Reply to this comment
  2. Ja na klar, da fliesst noch viel Wasser den Rhein runter, bevor so ein Modell tatsächlich von allen abgenickt wird… aber sie bewegen sich. Find ich erstmal gut.

    2# - René - 28. März 2008 @ 16:08 Uhr Reply to this comment
  3. 50 Euro pro Jahr? Wäre sicher viel zu günstig.

    3# - Uwe - 28. März 2008 @ 16:14 Uhr Reply to this comment
  4. Ich hoffe mal er meint pro Monat, denn mit 50€ pro Jahr könnte die Idee der Industrie Kopfweh bereiten. Dann würd ich mich dem Preis auch jederzeit anschließen.

    4# - Friedenspanzer - 28. März 2008 @ 16:21 Uhr Reply to this comment
  5. 50€ im Monat wäre für mich viel zuviel. Für soviel hätte ich mir niemals im Monat CDs gekauft und da ich Filme im Kino für lau sehe (Kino-Mitarbeiter) und DVDs in meiner Stammvideothek 50Cent Leihgebühr kosten, wäre das für mich als Student absolut unattraktiv. Diese Flatrate muss dann gestaffelt sein.

    Aber bevor ich mir wieder als purer Polemiker oute: Ich finde diese Idee richtig klasse und damit sieht man das die Industrie so langsam anfängt in die richtige Richtung zu denken. *thumbs up*

    5# - goretronic - 28. März 2008 @ 16:32 Uhr Reply to this comment
  6. Pro Monat, na klar… finde ich wirklich nicht zuviel und entspricht ungefähr dem durchschnittlichen Kulturkonsum pro Monat, schätze ich mal…

    6# - René - 28. März 2008 @ 16:41 Uhr Reply to this comment
  7. gerade auf heise gelesen: die Rede ist von einem Aufschlag von durchschnittlich etwa 5 US-Dollar auf die Internetrechnung

    7# - Yoshi - 28. März 2008 @ 20:50 Uhr Reply to this comment
  8. Jim Griffin hat mal von 5 Dollar geredet, ja. Ist aber zu wenig, imho.

    8# - René - 28. März 2008 @ 22:06 Uhr Reply to this comment
  9. Ist wirklich ein bißchen wenig, aber wenn die das so umsätzen: GEIL ich wandere aus. “Mein Neues Leben XXL” anyone? ^^

    9# - goretronic - 29. März 2008 @ 03:18 Uhr Reply to this comment
  10. 5 $ pro Monat, von jedem der einen Internetanschluss hat?? Ich weiss ja nicht, wieviele Haushalte weltweit einen Internetanschluss haben, aber da kommt schon ziemlich was zusammen (mehr als sie jetzt bekommen auf jeden Fall)… natürlich bliebe dann die Frage was mit den jetzigen kostenpflichtigen Downlods passiert… werden die dann eingestellt? Wieviel Geld würde da dann verloren werden? Wie auch immer… nicht mein Problem, aber ich finde eine Flatrate, die über die Provider abzuführen ist, da könnten die Provider dann ja auch noch was drauf legen, wäre sicher der richtige Weg…. denn im Grunde sind es ja die Internetprovider, die hauptsächlich von den Tauschbörsen und all den Downloads profitieren! Ohne die ganzen Inhalte gäbe es wohl keinen Bedarf für 16 Mbit Leitungen und Flatrates… da würde ein 56 Kbit Modem bzw. Internet übers Telefon auch reichen!

    10# - P.S. - 26. April 2008 @ 01:58 Uhr Reply to this comment

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