Ich denke nach wie vor, dass das Modell des Selbstvertriebs über das Internet für kleine Bands nicht so einfach machbar ist. Trotzdem scheint sich die Aktion für NIN nur zwei Tage nach Aktionsstart mehr als auszuzahlen:
The $300 “ultra deluxe edition” of Nine Inch Nails‘ Ghosts I-IV, limited to 2500 copies, sold out in a couple days (I believe released Sunday, no longer available this morning). There are some manufacturing costs, but they don’t appear to be using any precious materials. So if an artist typically makes $1.60 on a $15.99 CD sale, profit from sales of the limited edition already matches profit from a CD selling hundreds of thousands of copies.
Then there are non-limited sales of a $75 merely “deluxe edition”, $10 CD, and $5 download, and whatever other products NIN comes up with around Ghosts.
Der Verkauf von Musik übers eigene Vertriebswege setzt sich für etablierte Bands anscheinend durch und ich denke, wir werden dieses Jahr noch häufiger solche Aktionen erleben. Welche Wege das nun für unbekannte Bands öffnet (oder verschließt), da mache ich mir weiterhin meine Gedanken zu.





Wow.
Hab ich nicht dran geglaubt…aber schön für NIN, dass es geklappt hat.
Und auf eBay werden schon vierstellige Summen dafür geboten obwohl keiner der Verkäufer vor Mai überhaupt sein Set erhält. NIN-Fans sind anscheinend entweder bekloppt oder reich.
Reich. Glaube es mir, sie sind einfach nur Reich.
nachdem ich jetzt zum zigsten mal von den 750.000$ gelesen habe, bitte mal ganz kurz nachdenken! bei dem super-deluxe-paket ist 4-fach vinyl dabei, samt hüllen. eine blue-ray-disk. zwei großflächige prints. und: ein mindestens 40-seitiges buch mit großformatigen fotos, welches sich eben nicht für einen apfel und ein ei drucken läßt. sicher, die band verdient daran ziemlich gut, was ich reznor & co gönne. aber das sind mitnichten 750.000$.
Jein. 750000$ Umsatz, alle anderen Formate sind da aber nicht mitgerechnet.
@nr 4 – tja, aber nach abzug aller kosten bleiben dem hr. reznor immer noch mehr dollar, als hätte das ganze ein label veranstaltet. dann wäre bei ihm sicher nicht ein zehntel dessen hängengeblieben, wie es auf diesem weg der fall ist.
siehe:
…makes $1.60 on a $15.99 CD sale, profit from sales of the limited edition already matches profit from a CD selling hundreds of thousands of copies…
ganz großes kino. für etablierte bands wird sowas wegweisend sein. ich gönns ihm.
ich gönns ihm ja auch, keine frage. und hab kurz überlegt, beim 75$-paket zuzuschlagen. ich denke und hoffe, dass er in ein paar monaten zahlen veröffentlicht, was sich wie oft verkauft hat.
die sollen die deluxeversion wieder neu auflegen!
@Nr. 8 – wenn er kool ist, macht er genau DAS nicht.
Wäre doch witzig, wenn alle etablierten “Cash-Cows” (Die wirklich großen Bands, die 90% der Kohle einbringen) anfangen sowas zu machen, dann bleibt den Plattenfirmen nichts anderes mehr übrig als unbekannte neue Bands zu signen, denn jede bekannte Band könnte dann ja ohne Label mehr Kohle machen. Theoretisch.
na dann läuft das doch ganz gut