General Robots

HR2 Der Tag: Kopieren statt studieren – Die Google Generation


Bild via, via

Jurassic Park 3 schauen oder den HR2 Der Tag-Podcast hören? Ich denke, die Dinos haben gewonnen (die gewinnen immer, wenn’s nicht grade gegen Jason Vorhees, Freddy oder Riesenroboter from outer Space geht), den Podcast verfrachte ich aber mal auf den iPod.

Bisher kannten wir die Turnschuh- und dann die Generation Golf. Davor gab’s die Null-Bock-Generation. Nun aber tritt eine neue Generation auf: die nach 1993 geborenen, die sog. Google-Generation. Diese Leute sind im Internet zuhause, führen Nebenexistenzen bei Face Book und recherchieren fast ausschließlich digital. Wirtschaft und Wissenschaft passen sich an. Die Kritiker dieser Entwicklung sehen darin den Verfall der Wissenschaft und Forschung. Die Befürworter eine große Chance, im internationalen Wettbewerb neue Jobs und neues Wissen zu schaffen. DER TAG über einen dramatischen Trendwechsel.

Link

6 Trackbacks

  1. FreieNetze.de | Kopieren statt studieren
  2. tunefish | fish du travail
  3. // to be different than the Tellerrand » Blog Archive &raqu [...]
  4. Amen! « HELLâ„¢
  5. Ja gut, aber … » Blog der Niederlagen
  6. Das rote Blog » Blog Archiv » Was Hänschen nicht ler [...]

14 Kommentare

  1. Ich selber habe mir die Literatur für meine letzte Hausarbeit zu 70 % aus dem Netz zusammengesucht, aber das war auch anders schwer zu machen. Gerade wenn die Thematik sehr frisch ist, lohnen sich eigentlich nur Zeitschriftenaufsätze und die kann man bei http://www.jstor.org/ nicht nur sehr angenehm suchen, sondern bekommt sie (wenn man einen entsprechenden Zugang hat) auch direkt als handliche PDF. Copy and Paste is da also nicht.
    Worauf ich jetzt hinauswollte ist, dass die “Kritiker” wahrscheinlich schon längere Zeit nicht mehr für eine wissenschaftliche Arbeit recherchiert haben, sonst wüssten wie man auch im Internet eine seriöse Arbeit erkennt und dass man sowas an der Uni extra lernt.

    1# - Frederik - 31. Januar 2008 @ 20:53 Uhr Reply to this comment
  2. turnschuh generation..? pah “die nach 1993 geborenen, die sog. Google-Generation… ” ? ich weiss ja nicht wer der verfasser ist, aber irgendwie lebt der ja wohl noch im prähistorischen internetzeitalter (*hallo aufwachen!*). das copy and paste zeitalter hat ja wohl eigentlich fast alle schon etwas länger erfasst nicht nur 15 jährige, is ja lachhaft. und wieso sollte man das niedergeschriebene wissen auch nicht nutzen, dafür ist es doch da! man wär doch blöd wenn mans nicht machen würde. ok man könnte auch in ne stadtbücherei gehen… ts ts ts
    …ich reg mich schon wieder auf *schnaup* einatmen ausatmen

    ok gibs zu du wolltest damit nur polarisieren!

    2# - andy h - 31. Januar 2008 @ 22:27 Uhr Reply to this comment
  3. Ich hab mir das Teil ja noch nichmal angehört und ehrlich: ich gebe Dir Recht! Cut’n'Paste ist einfach eine Kulturtechnik… HR2 Der Tag ist aber normalerweise auch so fair, eben nicht nur Kritik zu üben. Wie gesagt, erstmal anhören…

    3# - René - 31. Januar 2008 @ 22:33 Uhr Reply to this comment
  4. ok, klar du hast es ja noch nicht mal angehört. und ich hab mich schon gleich im vorfeld dran verschluckt. *hicks* sorry

    4# - andy h - 31. Januar 2008 @ 22:40 Uhr Reply to this comment
  5. macht ja nüscht ;-)

    5# - René - 31. Januar 2008 @ 22:47 Uhr Reply to this comment
  6. wayn 2 personen jahrgang 86 die mit einem jahrgang 85 über multinationale konzernpraktiken (lufthansa und opferzeitarbeitsfirmen) bis eben disskutiert haben…. solange diese generation in der ausbildung nicht bücher von naomi k. und konsorrten liest ist eh alles verloren… für weniger herr der ringe für mehr no logo in der welt *g*
    seis nur für liebe in zeiten der cholera

    6# - Bembel - 01. Februar 2008 @ 07:13 Uhr Reply to this comment
  7. Nö, ich hab’s (noch) nicht gehört, aber:

    Copy’n’Paste ist eine Kulturtechnik, nur nannte man das früher mal zitieren. Das darf man. Auch in einer wissenschaftlichen Arbeit. Auch aus’m Internet. Nur nicht von hausarbeiten.de oder wikipedia. Ich mein, das ist doch logisch. In einer Hausarbeit sollte man auch nicht unbedingt auf die Idee kommen aus dem Brockhaus zu zitieren, folglich fällt Wikipedia auch flach.

    Beides, das übernehmen aus schon geschriebenen Hausarbeiten und das übernehmen von Inhalten aus Wikipedia hat logischerweise zugenommen. Die Möglichkeit ist da, also wird es von den Studenten gemacht. Und das ist natürlich schlecht. Meiner Ansicht nach ist es aber eher Aufgabe der Lehrenden als der Lernenden sich darum zu kümmern, dass es ein Bewußtsein dafür gibt was geht und was nicht. Und zumindest hier an der Uni wurde das relativ vorbildlich gemacht.

    7# - michael - 01. Februar 2008 @ 07:57 Uhr Reply to this comment
  8. Habs auch noch nicht gehört, aber ich hab vor kurzem gelesen, dass die aktuelle Generation (was so weit gefasst werden kann, das René und ich zusammenfallen) eine Generation der Erlebnislosen sei, weil wir nichts hatten, an das wir uns kollektiv erinnern können: Keinen Krieg, keine Hungersnot, keine Epidemie. Und dadurch wären wir nicht mal als Generation zu bezeichnen.

    Was ich persönlich für sehr großen Quatsch halte. Ich kann mich nicht damit anfreunden dass kein Generationenbewusstsein ohne Katastrophen existieren kann. Außerdem kann da ja noch was kommen, führende Politiker arbeiten ja schon daran.

    8# - Friedenspanzer - 01. Februar 2008 @ 09:05 Uhr Reply to this comment
  9. aaah, generation google also. ich war ja mal mitglied der generation x, später wurde ich dann zum mitglied der generation golf. zumindest wurde mir das so gesagt. finde ich interessant. was kommt danach? generation schuelervz? generation youporn? ich bin gespannnt….

    9# - r0ssi - 01. Februar 2008 @ 10:59 Uhr Reply to this comment
  10. >weil wir nichts hatten, an das wir uns kollektiv erinnern können

    Twin Towers?

    10# - René - 01. Februar 2008 @ 11:17 Uhr Reply to this comment
  11. > Twin Towers?

    Hat uns aber selbst nicht betroffen. Das war weit weg und irgendwelche Menschen sind dabei gestorben.

    11# - Friedenspanzer - 01. Februar 2008 @ 11:50 Uhr Reply to this comment
  12. >weil wir nichts hatten, an das wir uns kollektiv erinnern können
    C64er?
    die ersten egoshooter?
    die anfänge des internet?

    naja letztendlich hat sich doch früher eine neue “generation” vorwiegend durch rebellion und neue ansichten definiert. und da kann man sich heutzutage noch so viele wörter für “die neuen generationen” einfallen lassen wie man will, sowas gibts halt nicht mehr. fakt ist doch dass es heute nicht mehr so exakte trennlinien gibt wie früher. ein neuer zeitgeist oder trend erfasst doch heutzutage nicht nur die junge generation sondern alle die irgendwie am ball bleiben.

    12# - andy h - 01. Februar 2008 @ 12:07 Uhr Reply to this comment
  13. Wie üblich bei “Der Tag” klafft mal wieder eine weite Lücke wenn es um Themen des modernen digitalen Alltags geht.

    Das oben verlinkte Machwerk fand ich persönlich ziemlich schlecht. Da wurden fragwürdige Studien pauschalisiert, Plagiarismus im akademischen Umfeld als etwas Neues dargestellt und sogar die üblichen new-media Beissreflexe der etablierten Medien blieben nicht aus. “Bloggerlatein” gilt in diesen Kreisen wohl als geflügeltes Wort für die (im ganzen und gesamten) schlechte Information aus dem Internet.

    Echte Informationen mit hundertprozentigem Wahrheitsgehalt gibt es nur auf toten Bäumen. Ein Glück, das man das Gedruckte, im Gegensatz zum bösen Internet nicht kritisch betrachten muss. Medienkompetenz 1.0, my ass.

    13# - flynn - 02. Februar 2008 @ 15:58 Uhr Reply to this comment
  14. Ein bekannter Lehrer “zititert” Wikipedia sehr oft.
    Genau genommen komplett und auf jedem seiner Arbeitsblätter.

    Er ist mittlerweile 38; das Referate-Copy’n'Paste mag in erster Linie die Jüngeren betreffen, aber schon längst nicht mehr nicht nur.

    Ich sehe auch kein Problem darin, solange die Schüler auch lernen, wie man “oldschool” Printmedien nach Informationen durchsucht.

    14# - Sandra - 06. Februar 2008 @ 21:47 Uhr Reply to this comment

Sag was!

blogoscoop