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Nachtrag zu Qtrax: Kein Deal mit Universal, Warner, EMI

QTrax, the free P2P music service, made a big splash today by announcing that it was launching with the support of all four big music labels. But at least three of the four — Warner Music Group (WMG), Universal Music Group and EMI – don’t have deals with the company. Which means if QTrax goes live as planned tonight at midnight, the startup could find itself in a sticky legal situation. (Alley Insider)

Das kommt davon, wenn man (so wie ich) auf PR-Sprecher von scheinbar legalen P2P-Services reinfällt. Ich muss aber auch sagen, das ganze ist halt schon mein Thema, wa? Qtrax hat anscheinend lediglich einen Deal mit Sony und nicht wie behauptet mit allen vier Majors. Wäre ja auch irgendwie zu schön gewesen.

(via)

[update] Keine Ahnung, was da im Hintergrund abgeht. Bei der LA Times steht:

Executives at Universal, Warner and EMI say they haven’t signed deals with Qtrax, though a Universal spokesman says the label is “really close” to coming to terms. Officals with Sony haven’t returned phone calls.

A Qtrax spokesman insists the deals have been made.

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3 Kommentare

  1. Wobei das Nicht-Dementi von Sony noch keine Bestätigung ist, ich würde vermuten dass die ebenfalls nicht mit im Boot sind. Seltsam ist auch die Beschreibung der Technologie im Artikel der Times, das liest sich so als würden traditionelle P2P-Netzwerke als Quellen für das Audiomaterial genutzt und via Fingerprinting identifiziert. Wenn die daraus dann ihre DRM-Dateien machen sollten verspricht das nicht gerade beste Qualität.

    1# - Uli - 28. Januar 2008 @ 13:44 Uhr Reply to this comment
  2. Yep, steht auch so bei heise:

    Allerdings beginnen hier die weniger angenehmen Fragen zu dem ambitionierten Dienst, der noch im Februar auf auf einem mobilen Gerät, im März auf dem Mac und im April auf dem iPod verfügbar gemacht werden soll, wenn alles nach Plan laufe. Karlheinz Brandenburg, Direktor des Instituts für Digitale Medientechnologie, kommentierte den Launch eher skeptisch: “Es fehlt mir noch an ausreichend Informationen zu einer abschließenden Bewertung. Aber der zwingende Einsatz eines bestimmten Players und Browsers zum Abspielen der Musik könnte den Verdacht aufkommen lassen, dass da mal wieder jemand meinen Rechner übernehmen will.”

    Der Einsatz von Microsofts DRM, aber auch die Einbindung auf anderen Plattformen wie dem iPod, mache eine Transcodierung der übertragenen Musik notwendig. Dabei müsse man mit einer Verschlechterung der Qualität rechnen. Er sei immer dann etwas skeptisch, wenn ihm jemand mitteile, “alles wird ganz toll, aber ich sage dir nicht, wie es funktioniert”.

    2# - René - 28. Januar 2008 @ 18:19 Uhr Reply to this comment
  3. Genau, Transkodierung war das Schlagwort das mir fehlte :) Derweil hat Sony auch bekannt gegeben dass es noch keine Einigung mit dem Laden gibt. Mal sehen wann sich die ersten Vertreter der Indies melden. Und wer noch skeptischer werden will kann sich mal die Nutzungsbedingungen durchlesen die die rechtliche Verantwortung für Urheberrechtsverletzungen auf den Nutzer abschieben. Wie jedes herkömmliche P2P-Netz auch.

    3# - Uli - 28. Januar 2008 @ 19:04 Uhr Reply to this comment

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