Ich hatte ja neulich schon das „Vergnügen“ mit einem Roland Koch-Groupie. Die Diskussion um Politik haben wir dann zur Erhaltung der geistigen Gesundheit beiderseits lieber vorzeitig abgebrochen. Und wenn ich mir diesen Ausschnitt aus Panorama ansehe, weiß ich auch, warum. Und ja, ich weiß: Panorama ist nicht wirklich auf der guten Seite. Zumindest bei den sogenannten Killerspielen.
(Youtube Direktdeutsch, via)
Bei Minute 4:40 übrigens der Knaller: „Die werden in ein schönes Arbeitslager mal gesteckt.“ Am besten nach Sibirien, das sind also CDU-Wähler. Wunderbar. Ich fragte mich ja schon öfter, wieviel Prozent Arschlöcher da draußen rumlaufen.
Und genau deshalb hier nun der CDU-Wahlkampfsong. Mutig. Modern. Menschlich. „Mutig“, weil man die Kommentare bei Youtube lieber schonmal vorab schliesst. „Modern“, weil man ständig Gelder für soziale Einrichtungen kürzt oder gleich ganz streicht und „Menschlich“, weil sie Kriminelle in Arbeitslager stecken wollen.
(Youtube Direktmenschlich, via)
Meine Wahl am Sonntag steht fest und es tut mir leid für die Piraten, aber aus taktischen Gründen muss ich am Sonntag die Grünen wählen, weil: dieses Gesocks muss weg. Unbedingt.





Ahahaha, dieses Wahlkampfvideo ist ja mal richtig übel :
Traurig, ne.
Letztlich entscheidet man doch immer nur zwischen zwei Köppen aus zwei Volkspartein.
Was? Dieses “Lied” können die doch nicht ernst meinen. Der Hessener Wahlkampf ist ja wirklich geprägt von dummen Wahlkampfvideos, erst die NPD-Zwerge und jetzt das *kopfschüttel*.
Sich selbst besser bloßstellen, als mit “ins Arbeitslager stecken” geht ja gar nicht mehr. Die 10/10 wäre dann ja schon, “vorher enteignen, dann..”. Ich schüttel den Kopf und frage mich, was ich von so netten Omas in Zukunft halten soll.
Brechreiz. Was ich mich aber frage: Was für Leute geben sich dafür her, solch ein Machwerk zu trällern?
Ich musste es mir gerade zwei Mal ansehen, weil ich es beim ersten Mal nicht glauben konnte, aber Wagner sagt tatsächlich wörtlich: “Wenn sich hier Jugendliche, gewaltbereite Jugendliche, nicht wohl fühlen [...], dann gehören sie schnellstens abgeschoben”.
Wie muss es da in den Parteizentralen der NPD und der Republikaner gescheppert haben.”Verdammt, Wolfhorst, und du bringst mir hier ‘Kriminelle Ausländer raus’ als Wahlkampfspruch”. – “Bitte vielmals um Entschuldigung, Kevin-Adolf, aber darauf, dass denen Fidschis ihre Gefühle reichen, um sie rauszuschmeißen, wäre ich in tausend Jahren nicht gekommen.”
Ich habs gerade woanders gesehen und mir ist echt das Essen aus dem Gesicht gefallen.
daaanke rene daaanke nochma ^^
is zwar traurig aber ich bins vom kaff und von der oma gewöhnt -.-”
aber danke für die sachen die du hier zusammenträgst!
ps:mei oma is zumglück net soo krass das sie von lagern im wald redet aber was die schon von mir zuhören bekommen hatt… *g*
da is scheiß dland noch harmlos XD
aber das eine politischeklasse nix gelernt hat in 100 jahren… kA manche leben einfach für immer in der steinzeit :/
und das mit dem “völkischen” das is einfach ein relikt der ns zeit so isses numa und das hängt im sovielen köpfen…
kack ich sach nix mehr ich reg mich nur mehr noch auf und bekomm noch mehr zukunftsängste und ich bin viel jünger als ihr indie-renter und alt-raver hier bei nerdcore ;)
Hahaha!! Das Video ist der Oberhammer! Auf den ersten Blick wirkt es wie eine Ami-Wahlkampfvideo-Persiflage.
die frau mit dem “arbeitslager” ist ja vielleicht …, die sollte vielleicht nochmal ihren goldenen hauptschulabschluss nachholen.
ausländer abschieben, die “scheiß deutsche” sagen, ist natürlich völlig überzogen. dennoch bin ich der meinung, ausländer die sich nicht benehmen können, haben hier nichts verloren. in anderen ländern wird das auch nicht anders gehandhabt, nur hier wird uns immer dieses alte nazi klischee vorgeworfen.
ich würde mich jedenfalls um einiges sicherer fühlen.
Sehr sympathisch, deine Entscheidung grün zu wählen. Wir brauchen unbedingt wieder eine Republik, in der es den Menschen nicht peinlich ist, für soziale Werte und für die Menschen zu sein, egal welche Hautfarbe, Glauben oder Einkommen einer hat.
Wenn die Kinder, neben denen der Koch da rumpost, nur wissen würden, was der “liebe Onkel” mit ihnen anstellen will, sollten sie in ihrer Zukunft mal Scheiße bauen.
Bei Minute 4:40 übrigens der Knaller: „Die werden in ein schönes Arbeitslager mal gesteckt.“ Am besten nach Sibirien, das sind also CDU-Wähler. Wunderbar. Ich fragte mich ja schon öfter, wieviel Prozent Arschlöcher da draußen rumlaufen.
Im Politikbetrieb dürften es wohl nahezu 100% sein. Und Du gehörst dazu, machst Du doch eindeutig Politik. Politik ist es zum Beispiel, anhand der Aussage einer Person (die noch nicht mal eine hochrangige Funktion inne hat) eine Wertung einer imaginären oder tatsächlichen Gruppe, der diese Person angehören soll oder angehört, vorzunehmen. Das ist Kollektivismus und das ist freiheitsfeindlich. Unterformen des Kollektivismus sind z.B. (alle Formen des) Marxismus, Rassismus, Klassismus usw.
der feine ältere herr, der immer “newa, newa” sagt, ist ja auch nur eingemeindet. och und keine entschädigung von den bösen tschechen, damals 45 sudetendeutschland. mann, mann.
Ausländerfeindlichkeit soll verboten werden. der hammer
“Ich fragte mich ja schon öfter, wieviel Prozent Arschlöcher da draußen rumlaufen.”
Zumindest für Hessen bekommst Du die Antwort am Sonntag in Prozent.
Die Kristina hat mit mir zusammen angefangen Soziologie zu studieren und sich schon damals durch mehr als bekloppte Äußerungen hervorgetan (warum muss ich das Studiticket mitfinanzieren, wenn ich doch mit dem Auto zur Uni komme?). Was willste machen? Solche Leute gibt´s halt. Geht wählen, Hessen!
aha.
Oha. Was ich in meiner Jugend alles “scheisse” fand, wofür man mich post-adoleszent abschieben würde (als deutschen). Hoffentlich kriegt das nie jemand raus.
Die Kristina hat mit mir zusammen angefangen Soziologie zu studieren und sich schon damals durch mehr als bekloppte Äußerungen hervorgetan (warum muss ich das Studiticket mitfinanzieren, wenn ich doch mit dem Auto zur Uni komme?).
Was iss’n an der Frage bekloppt?
Schonmal was von Solidarität gehört? Die CDU jedenfalls nicht.
@René
Klar, Solidarität ist das freiwillige Unterstützen anderer Menschen. Jemandem jedoch unter Androhung von staatlichen Zwangsmaßnahmen Geld zu entreißen ist und bleibt Diebstahl und hat mit “Solidarität” nun mal nichts zu tun.
Ich hab nie studiert und kenne mich mit dem Studi-Ticket wirklich nicht aus, finds aber gut, dass das von allen finanziert wird. Da brauch die gute Frau nicht rumschnöseln von wegen: bäbäbäää, ich komme aber mit dem Auto…
@René
Und ich habe kein Auto, fände es aber gut, wenn Du und alle Nerdcore-Leser mir endlich mal eines finanzieren würden. Zwangsweise selbstverständlich. Oder hast Du noch nie was von Solidarität gehört? Wieso sollen alle anderen ein Auto haben und ich nicht? Ich erwarte Eure Zahlungen bis 1.2.2008 via PayPal (siehe mein Blog, linke Spalte).
@ Marco
wenn wir alle dafür dein Auto uneingeschränkt benutzen können, wäre das eine überlegung wert!
@Benny
Ich kann _Dein_ Semesterticket auch nicht nutzen.
Aber Du kannst mit Deinem günstig Zugfahren, weil sich alle beteiligen. Die Diskussion wird mir grade ein wenig albern ;-)
Ja, die Diskussion wird albern, aber ich kann gerade nicht widerstehen.
@Marco
Lässt du dir am Ende deines Lebens eigentlich auch deine Krankenkassenbeiträge zurückzahlen? Weil das ist ja echt ein Unding: Man selber zahlt und rennt vielleicht einmal im Jahr mit Schnupfen zum Arzt und trotzdem muss man den ganzen Krebskranken ihre sündhaft teure Chemo-Therapie bezahlen. Furchtbar sowas, nech?
*kopfschüttel
@jordreck
Ich war tatsächlich seit 2,5 Jahren nicht mehr beim Arzt. Leider kann man sich die GKV-Beiträge nicht zurückzahlen lassen. Der Staat zwingt zur Abgabe. Das ist keine freiwillige Angelegenheit. Wenn ich nicht gezwungen wäre in die ineffiziente und teure GKV zu zahlen, würde ich das Geld behalten. Das würde mir mehr Lebensqualität ermöglichen und als wirklich solidarischer Mensch — also jemand, der nicht anderen etwas klaut, es umverteilt (’ne Menge davon natürlich in die eigene Tasche) und sich dann als großer sozialistischer Held geriert, dessen Kommandos alle zu folgen hätten — würde ich sogar ‘nen großzügigen Teil des gesparten Geldes an wohltätige, private Organisationen spenden, u.a. an solche, die krebskranken Kindern helfen. Das halte ich persönlich nämlich für sehr wertvoll und wichtig. Nur weil Linke wie Du wohl ohne Zwang nicht bereit wären, selbst und freiwilig zu spenden, hast Du kein Recht, die Ausbeutung und Umverteilung aller zu fordern und/oder durchzusetzen.
Da zeigt sich dann die häßliche Fratze der Neocons: grade das Gesundheitssystem muss von der Solidargemeinschaft getragen werden, genauso wie Bildung und eigentlich noch mehr. Dass Du einen großzügigen Teil Deiner Ersparnisse spenden würdest, kannste sonstwem erzählen, Politically Incorrect-Lesern traue ich nicht weiter, als ich spucken kann.
Dass Studitickets eine ganz und gar unsoziale Sache sind, wird klar, wenn man sich überlegt, warum die Teile denn eigentlich billiger sind als reguläre Monatskarten – die Kosten für das Verkehrsunternehmen sind schliesslich unabhängig davon, ob ein Student oder ein Nicht-Student mitfährt.
Wo kommt das fehlende Geld her? Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man kalkuliert bewusst ein, dass ein nicht geringer Anteil der Studenten das Ticket zwar bezahlen müssen, es aber nicht oder nur selten benutzen – z.B. weil sie sowieso in der Nähe der Uni wohnen (und dafür ggf. eine höhere Miete zahlen), mit dem Fahrrad fahren oder was auch immer. Oder man subventioniert die Studitickets über den regulären Fahrpreis, was nichts anderes bedeutet als dass die Studis auf Kosten der anderen Fahrgäste fahren (auch wenn die nicht unbedingt über ein höheres Einkommen verfügen).
So oder so erschleichen Studiticket-Benutzer sich einen persönlichen Vorteil auf Kosten anderer. Das hat mit “Solidarität” nichts, aber auch gar nichts zu tun, sondern ist simple Schmarotzerei. Man sollte wenigstens so ehrlich sein, das dann zuzugeben und nicht auch noch als “soziale Wohltat” verkaufen zu wollen.
1. Ich glaube kaum, dass es tatsächlich so viele Leute gibt, die ihr Studententicket absolut nicht nutzen. Zumindest hier in Berlin habe ich nicht den Eindruck. Aber gut, das mag in anderen Städten anders sein.
2. Finden in regelmäßigen Abständen an den Unis Abstimmungen darüber statt, ob der Semticket-Vertrag zwischen Uni und ÖPNV-Betreiber verlängert wird, oder nicht. Meistens (aber nicht immer) stimmt die Mehrheit der Studis für eine Verlängerung. Somit ist die Verwendung des Semestertickets emokratisch legitimiert. Wenns jemandem nicht passt, kann er ja entsprechend abstimmen bzw. versuchen, andere Ticketgegner zu mobilisieren.
3. Ist die Argumentation, dass es das gleiche kostet, wenn ein Studi oder eben ein Nicht-Studi den Nahverkehr benutzt, flach. So gesehen dürfte es weder Kinder-, noch Sozial-, noch sonstwas für spezielle Tickets geben. Aber vielleicht willst du das ja. Bei der Preisstruktur spielen eben immer auch soziale Belange eine Rolle, zum Glück. Das gilt genauso für Studis.
4. Nehmen wir mal an, du hättest recht und wir würden diese unsägliche Schmarotzerei nicht mehr länger dulden wollen. Was wären die Alternativen? Kein Semesterticket und dafür müssen alle den vollen Preis zahlen (in Berlin glaub ich so um die 900 eur pro Jahr)? Na dann gute Nacht. Ich kenne genug Studenten, die so schon kaum über die Runden kommen. Sowas wäre dann wohl der Todesstoß und würde viele daran hindern, überhaupt zu studieren. Und ich drehe den Spieß mal um: Wenn jemand weiter außerhalb wohnt, dann tut er das vielleicht auch, weil er nicht die Kohle hat, im Zentrum zu wohnen. Wenn ihm jetzt noch das Ticket streichen würde, was soll er dann machen? Jeden Tag ne Stunde mitm Fahrrad zur Uni oder wie? Wenn ichs mir recht überlege, wäre ja ne tolle Sache, die dabei verursachte körperliche Leibesertüchtigung würde besagten Studi natürlich gesünder machen, was gleichzeitig die gkv entlastet… tolle Sache, welcome to neocons dreamworld.
achso und eine Frage noch an Marco (vielen Dank übrigens für die Verhunzung meines Alias, auf die Idee wäre ich nie gekommen, zeugt von viel Klasse): Wieso ist jemand, der die GKV verteidigt, automatisch links? Oder ist links für dich alles, was sozialer als Herr Koch ist? (Einen Glückwunsch übrigens nach Hessen zur gelungenen Abwahl)
@jordroek:
ad 1: Wenn die überwiegende Zahl der Studenten das Ticket kaufen will, spräche nichts dagegen, das auf freiwilliger Basis zu machen, oder?
ad 2: “…finden in regelmäßigen Abständen Abstimmungen statt, bei denen die (weisse) Bevölkerungsmehrheit entscheidet, dass Neger weiterhin als Sklaven gehalten werden sollen…” – auf den zweiten Blick vielleicht doch kein so gutes Argument. Mehrheitsentscheide sind kein tauglicher Ersatz für ethische Überlegungen.
ad 3: ich halte Sozialtickets, Sozial-DSL oder Sozial-Brötchentarife tatsächlich nicht für ein sinnvolles Konzept, denn das schafft zum einen eine Vielzahl intransparenter, kaum kalkulierbarer und kostspieliger Umverteilungssysteme, bei denen kaum noch nachprüfbar ist, wem sie überhaupt in welchem Umfang nutzen, zum zweiten ist das aus Sicht des Datenschutzes bedenklich (man muss einer Vielzahl von Institutionen gegenüber belegen, dass man für den Sozialtarif berechtigt ist) und nicht zuletzt entstehen dadurch neue Ungerechtigkeiten: Du wirst immer jemanden finden, der genau einen Euro mehr verdient als man für die verbilligten Tickets haben darf – und sich dadurch nicht zu Unrecht benachteiligt fühlt.
ad 4: Selbst mit ÖPNV-Tickets zum Nulltarif wird man das Thema “Studienfinanzierung” nicht befriedigend lösen können – und man kann sich genausogut Studis vorstellen, die so knapp bei Kasse sind, dass ihnen schon der Preis für das Semesterticket (das sie evtl. ja nicht benötigen) finanziell das Genick bricht. Was die Transportfrage angeht, sind ausserdem neben dem Fahrradfahren (was z.B. in Karlsruhe echt viele freiwillig machen, wenn auch sicher nicht stundenlang) noch zahlreiche andere Lösungen denkbar (wie wär’s z.B. mit einem studentischen Busunternehmen, das speziell die einschlägigen Routen anfährt? Das würde sogar neue Jobs schaffen und wäre sicher billiger zu machen als um den Preis einer Gesamtnetzkarte(!) für die BVG).
ad 1: Natürlich spricht da was dagegen. Der wesentlich höhere Preis, der dann natürlich die Leute wiederum vom Kauf abhalten würde. Oder willst du an dieser Stelle dann doch wieder einen speziellen Studententarif haben, was ja aber deiner Antwort auf 3 widersprechen würde.
ad 2: Das kann man eben so rumdrehen: Was, wenn die schwarze Minderheit es als ethisch oder zumindest als nicht unethisch erklärt, Weiße zu versklaven? Wie willst du festlegen, was ethisch ist und was nicht. Genau diese Debatte zeigt ja, dass das nicht ganz so einfach ist: Du suchst eine “ethische” Möglichkeit (davon geh ich aus, auch wenn ich mit deinem Ergebnis nicht übereinstimme) und ich auch: Trotzdem haben wir diametral entgegengesetzte Meinungen. Wer darf da jetzt entscheiden?
ad 3: Zugegeben, ja sowas verursacht Aufwand und kann am Ende auch kontraproduktiv sein. Trotzdem bleibt uns meiner Meinung nach nichts anderes übrig, als solche Unterscheidungen einzuführen. Einen absoluter Einheitspreis fände ich kaum wünschenswert, weil er damit viele von einer bestimmten Sache ausschließen würde. Das kann man auf alles mögliche beziehen: Schüler-, Studententickets beim ÖPNV, Software-Versionen für Studenten, Vergünstigungen im Museum, etc…
ad 4: Natürlich wird das Problem damit nicht lösen können, aber man kann es ja immerhin so weit wie möglich minimieren. Und zu dem studentischen Busunternehmen. Ok, ich rede jetzt wieder nur von Berlin, aber da halte ich sowas für absolut illusorisch. Es gibt hier 3 Unis, zusätzlich noch massig FHs, unzählige Bibliotheken und alles ist über die ganze Stadt verteilt. Da entstehen so viele Wege zu unterschiedlichen Zeiten, dass es durch so ein Unternehmen wohl kaum abzudecken wäre… Und wenn es laufen würde, wäre es in so einem großen Maßstab, dass wiederum bei der BVG Arbeitsplätze wegfallen würden…
hmmm, schwieriges Thema, (und eigentlcih ging es ja im Ausgangspost um was ganz anderes, sorry an René fürs offtopic) wir könnten hier wohl noch Tage reden ohne dass sich unser Meinungen annähern würden… naja, aber ich finde diesen Gedankenaustausch schon interessant.
Och, macht ihr nur. Ich amüsier mich. ;-)
na dann, viel spaß weiterhin ;-)
d.h. von mir wird heute wohl nicht mehr viel kommen, aber ich bin mir sicher, drchaos bastelt schon an einer antwort…
Wie, das wars schon? Oder hats da jemandem angesichts des Wahlergebnisses die Sprache verschlagen? ;)
Musste verstehen vib, die liberalen Neocons müssen sich grade gegenseitig wieder aufrichten und faseln dabei was von Verantwortung und Auftrag und so. Gebrabbel eben.
@René:
halb so wild, für das Ergebnis in Niedersachsen gab’s immerhin ‘nen dicken Bonus-Scheck von der INSM *g*
@jordroek:
ad 1: Jobtickets auf freiwilliger Basis existieren – und die sind i.d.R. billiger als reguläre Monatskarten. Sicherlich könnten die Hochschulen auch so was aushandeln, wenn sie denn wollten.
ad 2: wenn man (wie ich) davon ausgeht, dass jeder Mensch sich selbst gehört und nicht einem anderen, ist die Frage, ob Sklaverei/Zwangsarbeit in irgendeiner Form legitim sein kann, schnell zu beantworten. Entscheiden kann man solche Fragen, indem man sie anhand von Grundprinzipien überprüft und dann eben zu einer Entscheidung kommt. Genau das ist z.B. auch im Grundgesetz festgeschrieben, und genau deswegen kann das Verfassungsgericht demnächst auch (hoffentlich) die “demokratisch” zustande gekommene Vorratsdatenspeicherung kippen…
Abgesehen davon entstehen natürlich viele Konflikte erst durch die zwangsweise Umverteilung, weil dann jeder versucht, sich auf Kosten seiner Mitmenschen einen möglichst grossen Brocken unter den Nagel zu reissen.
ad 3: das klingt ja nett, aber es wird immer Dinge geben von denen man mit geringerem Einkommen ausgeschlossen ist (z.B. Porschefahren, Yachtbesitz). Wo will man da die Grenze ziehen? Zumal auch nicht jeder die gleichen Präferenzen hat; gerade dafür sind die Museen ein gutes Beispiel, dort wird man nämlich (ausser Studenten) kaum Menschen mit geringem Einkommen finden – aber auch aus deren Steuern wird ein Angebot finanziert, das vorwiegend den Vorlieben wohlhabender Bildungsbürger entspricht.
Wieviel effektiver wäre es doch, wenn man stattdessen alle Waren und Dienstleistungen, die für jeden unverzichtbar sind (Nahrung, Wasser, Strom, Gas/Heizöl, …), komplett von allen Steuern befreien würde. Aber genau das wird nicht passieren, kein Politiker, egal von welcher Partei, wird jemals so etwas fordern – denn auf diese Einnahmequelle will keiner verzichten, und auch nicht auf die Möglichkeit, damit verschiedene Bevölkerungsschichten zum eigenen Vorteil gegeneinander auszuspielen…
ad 4: Das mit dem Busunternehmen war nur ein Beispiel (obwohl ich eine Ringbuslinie, die zwischen den einzelnen Standorten verkehrt, durchaus für machbar halte, gerade in Berlin), sicher gibt es noch mehr und vermutlich auch bessere Ideen. Nur werden sich solche besseren Alternativen halt nicht entwickeln, solange jeder sowieso das Zwangsticket kaufen muss. Das ist übrigens noch ein interessanter Nebenaspekt der Geschichte (die Lizenz zum Offtopic haben wir ja bereits, also was soll’s): Durch den Zwang zur Kollektivlösung wird eine Menge kreatives Potential verschenkt, denn erst im Wettbewerb, in dem sich verschiedene Angebote der Entscheidung des Einzelnen stellen müssen, kann die “Schwarmintelligenz” (bestehend aus Angebot und Nachfrage) zum Tragen kommen, die der zentralen Planung hoffnungslos überlegen ist (deswegen hatten auch immer wir die coolen Gadgets und die Leute im Ostblock nicht).
hehe, ich gehöre übrigens zu denen, die (zumindest ein paar wenige Jahre) auf die Gadgets verzichten mussten… Ich weiß, was du jetzt denkst, aber nein, da liegst du falsch. Ich leide nicht an DDR-Nostalgie, ganz und gar nicht, sie ist für mich ein /insert entsprechende Adjektive hier/ “Scheiß”-Staat. Und ehrlich gesagt kann ich auch nichts mit den ganzen DDR-Kadern in der PDS (oder Linken oder wie auch immer) anfangen.
“Abgesehen davon entstehen natürlich viele Konflikte erst durch die zwangsweise Umverteilung, weil dann jeder versucht, sich auf Kosten seiner Mitmenschen einen möglichst grossen Brocken unter den Nagel zu reissen.”
Na klar, und wenn es keine Zwangsumverteilung gibt, sind natürlich alle ganz lieb und denken an ihre Mitmenschen.
Natürlich ist es reizvoll, wenn Steuern auf lebensnotwendige Dinge abgeschafft würden, aber wenn ich überlege, dass sowas dann auch auf Kosten von Infrastruktur, Polizei usw. geht, würde ich mir das nochmal überlegen. D.h., du willst das ja bestimmt alles privatisieren, was ich für ein absolutes Horror-Szenario halte:
Ich muss mir unweigerlich vorstellen, wie ich in so einer Welt nachts irgendwie von 4 Betrunkenen überfallen und verprügelt werde… doch da, Hilfe naht, ein privater Sicherheitsdienst! Sie kommen näher, fragen mich nach dem Namen, stellen fest, dass sie nicht “mein” Sicherheitsdienst (sprich, der, bei dem ich mein “Sicherheitsabo” hab) sind und ziehen von dannen. Zum Glück kommt mein Sicherheitsdienst kurz danach… ich röchele nach Hilfe. Doch dann höre ich nur: “Herr xy, es tut mir leid, aber leider sind in dem von Ihnen gebuchten Security Plus Paket nur Überfalle von bis zu 3 Personen inbegriffen. Möchten Sie Ihr Abonnement jetzt zum Preis von nur 199 EUR upgraden? Dann schützen wir Sie 3 Monate lang vor Raubüberfallen mit bis zu 7 Personen.” Mir bleibt wohl nichts anderes übrig als zu zahlen (Also zumindest zu versichern, dass ich zahle, schließlich wurde ich ja gerade ausgeraubt). Gut ausgestattet sind sie ja die Jungs und haben die 4 Schläger somit auch schnell dingfest gemacht. Nunja, nun gehts ans Wunden-Behandelnlassen. Ich gehe ins nächste Krankenhaus und bekomme dort zu hören: “Was? Sie sind bei der Smith+Clark+Hutchby+Horowitz+Tannenbaum Health Insurance versichert? Können Sie denn nicht lesen? Draußen stehen genau die von uns unterstützen Kassen dran. Und jetzt machen Sie sich fort hier und seien Sie gefälligst vorsichtig, dass Sie mit Ihrem Blut nicht noch unseren frischgeputzten Fliesenboden dreckig machen…”
(Ich weiß, das ist extem polemisch, aber ich denke es verdeutlich einiges)
Ich könnte noch ewig so weiterschreiben. So sieht für mich eine Welt aus, in der alles privatisiert und nur noch dem wirtschaftlichen Nutzen unterworfen ist. Jeder gehört sich selbst. Sicherlich, aber leider ist es halt nicht so einfach. Überhaupt finde ich es komisch, dass du einerseits eine ichsachmal “Meta”-Macht wie den Staat ablehnst, andererseits aber davon ausgehst, dass es zeitlose,immer gültige ethische Standards gäbe. Wenn das so einfach wäre, diese zu definieren und durchzusetzen hätten wir damit nicht solche Probleme.
Ich will gar nicht völlig abstreiten, dass so ein libertäres Wunderland, wie du es beschreibst (also einerseits frei von staatlicher “Repression”, aber trotzdem sozial), ABSOLUT unmöglich wäre. Es würde aber nur funktionieren wenn alle oder zumindest fast alle Menschen vernünftig wären (ich weiß, auch “vernünftig” ist nicht so einfach zu definieren, was die Sache ja nur noch unwahrscheinlicher macht). Sprich, wenn alle Menschen kleine Adornos und Habermase oder sonst wer wären, könnte es gehen. ABER: Dann würden auch alle anderen Gesellschaftssysteme (ja, auch der Kommunismus, darf ich dieses Wort in der Anwesenheit eigentlich sagen, oder kriegst du davon Ausschlag) funktionieren. Leider sind viele Menschen aber eher eklige, pöbelnde 14jährige Bengel, die nicht zögern würden, ihren Mitmenschen zuerst die Hand zu geben und sie dann eiskalt per Arschtritt in den Abgrund zu befördern, selbstverständlich nachdem sie diesen die Brieftasche geleert haben… Und unter dieser Bedingung kann dein libertäres Wunderland leider nur zum Alptraum werden.
Zum glück gibt es blogs. zum glück, da normale journalisten reden nicht über sowas. alle ihre seele sidn schon längst verkauft. blogger retten den journlalismus!
gott sagt: BRAVO!
Wenn ich nicht das Video gesehen hätte, hätte ich alles für einen schlechten Scherz gehalten. Unglaublich,….
Die Überschrift sagt ja echt schon alles aus, also so einen Schmarren habe ich lange nicht mehr gehört aus der Politik!
Oh Kinder, ihr habt doch alle keine Ahnung. Die Welt, in der eure Politik funktionieren soll, gibt es nicht. Oben hat einer damit geprahlt, Deutschland beleidigt zu haben, der nächste fordert das Ausländerfeindlichkeit verboten werden sollte. Da kann man nur noch den Kopf schütteln, denn 1. ist die CDU nicht ausländerfeindlich, 2. muss man die Wahrheit sagen dürfen.
Wenn mir eine Frau mein Auto klaut sag ich doch auch dass mir mein Auto von ner Frau geklaut wurde und nicht von nem “Mensch”. Wo sind wir denn bitte?
Marx & Co. lassen grüßen.
Endlich zum Thema:
Die Äußerungen sind sicherlich überzogen und übertrieben, dennoch gehen sie in die richtige Richtung. Bevor wir die Kuschelpolitik immer weiter betreiben sollten wir erstmal schauen ob evtl eine harte Politik gegen Ausländerkriminalität und Jugendkriminalität nicht besser wäre. Machen andere Länder schließlich auch so. Nur bei uns in Deutschland ist das so, ich denke jeder weiss auch warum.
Man man, wenn ihr wüsstet wie z.b. Neuseeland oder Kanada ihre Einwanderer behandeln, würdet ihr vermutlich vor lauter “Nazi, Nazi!”-Schreiereien auf der Stelle nen Herzinfarkt bekommen und tot umfallen.
Mein Gott, es is echt schon schlimm wie weit dieser gefühlsduselige Humanismus schon fortgeschritten is in userer Gesellschaft. Kein Blick mehr auf die Realität, nur Träumereien.
mfg
Lieber Josef,
du hast natürlich Recht. Die Wahrheit sollte man sagen dürfen. Deshalb tu ich das jetzt.
Die Wahrheit ist, dass, als Koch & Co. Bootcamps und ähnliche Sachen forderten, sämtliche Kriminologen auf den Tisch sprangen und die Wirkung von solchen Maßnahmen abstritten. Aber gut, (Vorsicht Ironie) wenn man populistisch sein kann und mal richtig auf den Tisch hauen kann, wozu braucht man da Fachleute? Mit ihrer Art, alles immer so furchtbar differenziert zu denken, kann man ja keine Politik machen.
Die Wahrheit ist, dass z.B. die USA ihre jugendlichen Straftäter gerne in Bootcamps schicken. Die Wahrheit ist, dass sie dort erst recht zu absolut un-reintegrierbaren Psychos gemacht werden. Und die Wahrheit ist wohl auch, dass es in den USA nicht unbedingt weniger Kriminalität gibt, als in Deutschland, trotz solcher Maßnahmen.
Zudem verstehe ich jetzt nicht so ganz, was Marx damit zu tun haben soll, dass ich nich deutlich sagen kann, wer mein Auto geklaut hat. Mir drängt sich der Eindruck auf, dass du noch nichts von ihm gelesen hast. Es wirkt eher so, als würdest du ihn als Sinnbild für ein ganzes Bündel von Einstellungen, Meinungen und Erkenntnissen sehen, die du als moderne, “heuchlerisch humanistische” linke Politik bezeichnest. Das ist, mit Verlaub, Blödsinn. Wer weiß, was Marx, mit unserer heutigen Welt konfrontiert, gesagt hätte. Aber bestimmt nicht: “Du darfst nicht sagen, dass ein Ausländer dein Auto geklaut hat, du musst sagen es war ein Mensch.” Nur zu Info: Ich bin ganz bestimmt kein Marxist, denke aber das der gute Marx zu sehr früher Zeit eine ziemlcih gute Analyse der Zustände gegeben hat, die ihn umgaben. Damit hat er die Welt verändert, ja auch die CDU.
Und nochwas: von politischer Korrektheit halte ich auch nciht unbedingt viel und ich bin auch nicht prinzipiell dagegen, Ausländer, die richtig Scheiße bauen in Deutschland, ausgewiesen werden (aber das hängt oft vom Einzelfall ab). Genau so wie es zu kurz greift, einfach vom per se kriminellen Ausländer auszugehen, entspricht es auch nciht der Realität prinzipiell von “verfehlter Integrationspolitik” auszugehen. ABER: unter “richtig Scheiße bauen” verstehe ich ganz bestimmt nciht “Scheiß Deutscher” zu sagen. Aber wahrscheinlich sehe ich das alles schon wieder viel zu differenziert…
und was ist mit denen was man immer hört ^scheiß türke?^
da wirds keine strafe drauf geben.
seid ma ehrlich was hört man öfter?
also….
deutschland ist das Land, wo es am meisten Rassismus herrscht.
Nirgendswo auf der Welt ist es so krass. wie hier
Koch macht politik auf Minderheiten und möchte die Rep. wähler auf sich ziehen.
koch dieser….(ich bleib cool)