Mario Sixtus hat Cory von BoingBoing vor die Linse bekommen und der hat mit verdammt vielem Recht. Zum Beispiel, wenn er sagt, dass das Besondere an einem Blog nicht die Nichtkommerzialität ist, sondern die Auswahl der Themen oder etwa, wenn er erklärt, warum Urheberrecht und Internet nicht zusammenpassen (weil das Web von Wissenschaftlern und nicht von Anwälten entwickelt wurde). Großartige Folge, unbedingt ansehen!
Vier Autoren schreiben täglich das Blog “Boing Boing” voll (Untertitel: “A Directory of wonderful Things”), allesamt können sie “recht komfortabel” davon leben, sagt Mitblogger Cory Doctorow. In den Link-Charts der Blog-Suchmaschine Technorati hält sich Boing Boing wacker auf dem dritten Platz—von mehr als 70 Millionen Blogs. Für diesen erstaunlichen Erfolg hat Doctorow ein paar einfache Erklärungen parat.
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Außerdem spricht Cory Doctorow darüber, wie das Netz unser aller Denken verändert, über kommende Bedrohungen für unsere Privatsphäre und über das RFID-Märchen.





Ich stimme in einem Punkt nicht zu – ich finde nicht, dass die Gesellschaft “Wissenschaftlicher” denkt. Im Gegenteil werden inzwischen sogar Wissenschaftler immer paranoider, wenn es um ihre Forschungsergebnisse geht. Da gehen die Patentanmeldungen schon kiloweise raus, bevor das Paper überhaupt auf Validität überprüft wurde.
Ob das am Internet liegt weiß ich nicht, möglich ist es aber schon. Schließlich bleiben die Ergebnisse nicht wie früher fürs erste im kleinen, erlauchten Kreis der Wissenschaftler, die die einschlägigen Magazine abonniert haben. Wenn man was cooles rausgefunden hat, stehts sofort im Internet und irgendein Arschloch meldet Patente an und heimst sämtliche Kohle ein.