Grade eben wollte ich mir eine Portion gebratene Nudeln mit Hühnchenfleisch und einem ordentlichen Schlag Sambal Ulek bei meinem Lieblings-China-Imbiss besorgen, da musste ich verdattert feststellen, dass erstens der Chinamann nicht mehr da war und zweitens: ich das Wort „verdattert“ seit mindestens zehn Jahren nicht mehr verwendet hatte. Ich überlege grade, ob ich schon jemals im Leben „verdattert“ gesagt habe. Ich könnte mir gut Vorstellen, dass dieses Wort, genau wie „Salü“, ganz einfach völlig außerhalb meines Sprachuniversums liegt. Oder lag.
Jedenfalls war der Chinamann weg. Und nicht einfach geschlossen oder sowas, nein, der komplette Imbiss hat sich verpisst, was ja bei einem Imbiss, der in einem besseren Bauwagen untergebracht war, schonmal vorkommen kann. Nachdem ich den Verlust meines Lieblingschinesen betrauert hatte, in dem ich verdattert auf den leeren Parkplatz starrte, ging ich zu meinem zweitliebsten Chinesen, der eine Japanerin ist, und kaufte mir 10 Thaisuppen und 3 Büchsen Wasabi-Erdnüsse. Heute geb ich’s mir dreckig.

Note to self: Mein lieber Herr Walter, es bringt rein gar nichts, während die Instant Thaisuppe trocken in der Schüssel vor sich hingammelt, den Wasserkocher anzustarren und sich zu ärgern, dass die Wasserkocherei heute wieder so lange dauert. Man muss ihn auch einschalten, den Wasserkocher.





die kenne ich nur als erbsen.
ahoi-brause? brr.
Igitt
Das zeigt den wahren Meister. Thaisuppe und Wasabi-Erdnüsse. Und danach Brausebonbons lutschen.
ach du grüne neune, krassenst. logen othello ist das kagge.
Seufz, ich werd alt. Kann mir mal einer bitte den Kommentar von haysner nach Deutsch übersetzen?
René: Du bist pervers!
Probier mal den Chinesen auf der Hanauer etwas weiter stadteinwärts aus (näher T-Punkt) der ist echt gut und auch fest installiert. Haut also nicht üner Nacht ab.