Ob Bockwurst, Schnitzel, Kapern oder Br??tchen: Marion Knieper serviert in ihrem Online-Kochbuch bebilderte Rezepte auch von den profansten Speisen. Wer eines der Fotos kopiert, muss mit einer kostenpflichtigen Abmahnung und saftigen Nachlizenzierungsgeb?ºhren rechnen. In der Blogosph?§re brodelt es, zumal einzelne User behaupten, dass sich die Kniepers selbst gerne bei anderen bedienen.
Die c’T berichtet ?ºber Marion und baut in zwei Minuten ein Foto im Knieper-Style, das laut deren Anwalt ja 6000 Euro wert sein soll.
(via)
[nachtrag] Die vielleicht interessantesten Abs?§tze daraus:
Webmasterin Brigitte Winkler betreibt ihr Online-Kochbuch koch-abc.de als Hobby. Auch sie wurde von Knieper abgemahnt, wegen der angeblich widerrechtlichen Verwendung des Fotos von einem Wiener Schnitzel. Sie habe aber das Foto von einem befreundeten Webdesigner, versicherte Winkler.
Dieser wiederum gab gegen?ºber c’t an, er habe das Bild mit urheberrechtsfreiem Rohmaterial ‚Äûmit Photoshop erstellt, im Rahmen einer Schulausbildung zum Multi-Media-Producer im Jahre 2003. Damals hatte die komplette Schulklasse ihre Arbeiten im Internet ausgestellt, und von dort muss sie Herr Knieper kopiert und auf seinen eigenen Seiten eingestellt haben. Im Jahr 2005 habe ich diese Grafik und die Rechte daran an Frau Winkler verschenkt.‚Äú
Knieper behauptet nach wie vor, das Foto selbst gefertigt zu haben. In einem Interview mit dem Online-Magazin Upload gab er j?ºngst an, in jedem Fall Richtern ‚Äûdas Original in hoher Aufl??sung‚Äú vorlegen zu k??nnen. Dass dies unwahr ist, zeigte sich beim Prozess gegen Brigitte Winkler vor der Urheberrechtskammer des Landgerichts Hamburg.
Doch obwohl Knieper nicht in der Lage war, das unbearbeitete Originalfoto vorzulegen, bekam er gegen Winkler in erster Instanz recht. Den Ausschlag gab ausgerechnet die Zeugenaussage von Gattin Marion, sie k??nne sich erinnern, dass Knieper an einem nicht mehr bekannten Zeitpunkt das Foto geschossen habe. Diese Aussage hielt die Kammer f?ºr ‚Äûschl?ºssig, nachvollziehbar und glaubhaft‚Äú. Brigitte Winkler hat gegen das Urteil Berufung eingelegt, eine Entscheidung steht noch aus.
F?ºr mich ist die Vorgehensweise der Kniepers sonnenklar, man muss nur eins und eins zusammenz?§hlen. Allein: juristisch ist das alles andere als beweisbar, wie man sieht.





Und wenn ich jetzt noch die Screenshots ausgraben d?ºrfte, die belegen, dass die Kniepers selber Bilder geklaut haben…
Aber auf die Gefahr hin, dass sie sich noch einen Urlaub finanzieren wollen und auf Kosten des guten Ren?©s fadenscheinige Begr?ºndungen suchen, um ihn aufgrund meines Kommentares abzumahnen, werde ich diese (schlimmstes Fluchwort bitte hier einf?ºgen) nicht entgegen kommen und ihnen diese M??glichkeit bieten.
Ich empfinde nichts als Abscheu gegen?ºber diesen Menschen und w?ºnsche ihnen alles erdenklich schlimme dieser Welt. Und glaubt mir, wenn ich nicht sicher w?§re, dass sogar Ren?© die Ohren gl?ºhen w?ºrden, sodass er gezwungen w?§re mein Kommentar zumindest abzu?§ndern, h?§tte ich eine Menge zu schreiben, wie diese ?úbel aussehen, die ich ihnen w?ºnsche…
Tja, mittlerweile scheint die Sache wieder in Fahrt zu kommen.
c’t is klasse, nich um sonst im abo.
Hm, wie kann man das jetzt kommentieren, ihne dabei ausfallend zu werden? Schwierig, schwierig…
Ich denke mal, ich werde just for fun ein paar Fotos von meinem t?§glich gekochtem machen, es in einen seperaten Blog stellen, meine Rechtsschutzversicherung erweitern und auf den ersten Brief von Marion und deren Angetrauten warten.
Moment, Moment…freie Meinungs?§u?üerung gilt ja nach wie vor, nech?
Also: Meiner pers??nlichen Meinung nach, die kein Werturteil oder Unterstellung darstellt, finde ich die Gesch?§ftspraktiken von Marion parasit?§r. Ebenfalls meiner Meinung nach, die ich hier ?§u?üere, sind diese Menschen Parasiten, die sich auf kleinkarierte Weise am Ungl?ºck anderer Menschen laben und dies verursachen. Es sollte einen Strafparagraph geben f?ºr unmoralisches und parasit?§res Verhalten, meiner Meinung nach ;-)
@ren?© sollte dies geltendes Recht irgendwie verletzen, bin ich dir gewiss nicht b??se, wenn du den Kommentar nicht freigibst.
Man sollte den Artikel immer mehr verlinken, damit da noch mehr Leute drauf aufmerksam werden.