Abandoned Places from arcadian 60s Postcards

Herr Pablo Iglesias Maurer hat sich einen Haufen Postkarten mit Bildern idyllischer American Dream-Szenarien geschnatzt – wunderhübsche Häuser mit adrett gekleideten Nachbarn, Schwimmbäder voller schöner Menschen, Picknick im Grünen – und die Orte in der Gegenwart besucht. Die wunderhübschen Häuser sind zerfallen, die schönen Menschen und ihre adrett gekleideten Nachbarn sind schon lange weg und das Picknick würde ich in dem vergammelten Zustand auch nicht mehr essen --> Abandoned States: Places In Idyllic 1960s Postcards Have Transformed Into Scenes Of Abandonment (via MeFi)

Bild oben: „On the inside of the matchbook, some text: 'Swim n' Sun Indoor Swimming Pool at Penn Hills Lodge and Cottages. The Poconos' Finest Modern Resort.'“

I score a cache of old postcards from the Poconos and Catskills on eBay, the sort that end up in family albums, stuck in some box in the attic. "Our Honeymoon." In idyllic scenes at Penn Hills, The Homowack Lodge, Grossinger's, and a fourth resort in the Poconos which we aren't identifying, vacation-goers and honeymooners frolic in the mountains.

They have a surreal quality. Ephemeral, disposable, they served only one purpose—to let someone know "I'm here. I'm thinking of you." It feels a bit like social media does sometimes, where you'll snap a photo of some vista, sometimes to bring those you care about a bit closer to you. And like social media, the postcards manage to be a little impersonal: "I didn't quite care enough to write a letter." It's analog Foursquare, a non-digital check-in.
Over the past few years, I've gone back to the places in the postcards.

Ein Wort zu den GIFs: Ich hab sämtliche GIFs hier im Artikel runtergerechnet, zum Vergleich das SchwimmbadGIF oben im Original: 3,5MB, runtergerechnet mit nur 2 Frames: 365kB.

Der Pablo ist sicher ein super Redakteur und Journalist und wahrscheinlich kann er auch noch ein paar mehr Dinge, aber er sollte keine GIFs ins Netz stellen. Grade diese Bilder müssten in mindestens Mittel-Highrez dargestellt werden (denn so vergammelte Gegenden sehen am besten aus, wenn man den Schimmel in allen Details erkennen kann). Ein animiertes GIF wird in HighRez allerdings viel zu groß. Also wählte er so irgendwas in der Mitte mit 640px Breite, grade noch gut genug für den Mainstream. Dann animiert er die beiden Bilder (das alte idyllische und das neue verrottende) mit einem Fade. Dass er mit diesem Fade die Dateigröße um mindestens das zehnfache aufbläst, nur für einen billigen Effekt ohne Mehrwert, das weiß der Pablo nicht, denn er ist Redakteur und Journalist und hat von GIFs nicht die geringste Ahnung (und sein Photoshop-Phillip offensichtlich ebenfalls nicht). Davon, dass sein dummer Fade auch die Farbpalette des GIFs beeinflusst und so die eigentlichen Bilder verfremdet, fange ich gar nicht erst an und von den Leuten, die Screenshots von Bildern machen und als fünfmal so große PNGs ins Netz stellen, ebenfalls nicht.

Jedenfalls, hier jede Menge abandoned 60s-Postkartenschnickschnack in GIFs: