Octopus-Doodlespace

Forma Fluens: Schöne Spielzeug-Sammlung für Googles Quickdraw-Dataset, das neulich komplett veröffentlicht wurde und in dem Millionen von Usern kleine Zeichnungen von Alltagsgegenständen und Objekten anfertigten.

Mauro Martinos Video Points in Movement kann man sich weitgehend sparen (es ist nichts weiter als das hier animiert und mit prätentiösem Piano-Geklimper), aber Hendrik Strobelts IconoLap und Owen Cornecs DoodleMap sind zwei sehr hübsche Tools, um die Zwölfzehn Fantastilliarden Zeichnungen aus Googles Quickdraw-Experiment und damit quasi die „internationalen Abstraktionen von Alltagsgegenständen“ zu erkunden.

Oder anders gesagt: Das hier ist der nach Ähnlichkeit sortierte Skorpion-Space (Bild oben) und hier kann man den Octopus-Space nach lokalen Abstraktionen einschränken – wenn also die Hamburger aus irgendeinem Grund Octopi mit 3 Armen zeichnen würden, dann könnte man auf der Karte reinzoomen und den 3armigen Hamburger-Tentakeln Hallo sagen, im Iconolap könnte man das nochmal als Overlay-Grafik für die dreiarmigen Octopusse mit Brille visualisieren. Nice!

These sketches come from QuickDraw, a game where we are invited to represent an object, action, animal in 30 seconds. In order to win, I have to find in a few seconds how to represent a stop signal, rain, apple, mouth. In just a few months the game has become very popular, and now this is the largest collection of sketches ever created, with over 50 million. A gigantic number that represents the power of a collective expression of society. These drawings are a form of direct thinking, they offer a form of embodied abstraction of reality for all the humanity.

Can these drawings collection make us understand something new about humanity? By using these data, can we study the differences in how we see and remember things in relation to our local culture?