LPsLPsLPs: Flat Worms have Cigarettes after Sex

’Ne ganze Reihe neuer Alben (nicht nur) für die Zugfahrt nach Frankfurt morgen gekauft: Ganz oben auf der Liste natürlich das schon lange vorbestellte Debut von Cigarettes after Sex.

Die Platte ist toll und wenn man eine Kritik formulieren möchte, dann vielleicht ungefähr so „More of the same“, wirkliche Überraschungen beim Songwriting erwarten einen (leider) nicht. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau, wer CaS schon vorher mochte, wird auch diese Platte mindestens gut finden.

Ansonsten auch geil: Die Debut-EP der Flat Worms, eine Supergroup bestehend aus Will Ivy, Tim Hellman von den Thee Oh Sees und Justin Sullivan (New Model Army). Kevin Morby hat da auch irgendwie seine Finger im Spiel, aber das ist ja auch alles wurscht weil fetzt:

Susan-Association for those who know: Magneta Lane. Nuff said.

ESG ist eine alte Postpunk-Band aus den 80s, deren Step Off-Album aus dem Jahr 2003 grade neu aufgelegt wurde. Toller minimaler NoWave-Funk:

Großartiger Bubblegum-Jingle Jangle-Pop von Sam Evian, so ein bisschen wie ein 2000er Harry Nilsson:

Wunderbare zerschossener 80s-Dreampop von Elizabeth Powell, der trotzdem geerdet genug daher kommt, um als klassischer Rockpop durchzugehen.

Eine Platte, die im ersten Takt Van Halens Jump zitiert, braucht keinerlei weiteren Erläuterungen:

Moon Duos Occult Architecture Vol. 2 ist deutlich psychedelischer und fröhlicher, als sein Vorgänger. Kula Shaker meets Wave Pop.

Und schonmal hier mit reingepackt, auch wenn die Platte erst am 14. Juli erscheint: Das Debut von Sheer Mag.

A tear in the firmament.
Beyond the noxious haze of our national nightmare - as structures of social justice and global progress topple in our midst - there lies a faint but undeniable glow in the distance.
What is it?
Like so many before us we are drawn to the beacon. But only by the bootstraps of our indignation do we go so boldly into the dark to find it.
And so SHEER MAG has let the sparks fly since their outset, with an axe to grind against all that clouds the way. A caustic war cry, seething in solidarity with all those that suffer the brunt of ignorance and injustice in an imbalanced system.