RechtsLinks 9.2.2017: Die Lust an der Angst, Nine Characteristics of political Narrative and the Aesthetics of Fascism

Nils Markwardt über eins der Dilemma moderner Outrage-Culture: Zeit.de: Die Lust an der Angst:

Wenn Talkshows Gäste wie Björn Höcke oder Nora Illi, die vollverschleierte Frauenbeauftragte des Islamischen Zentralrats Schweiz, die im November bei Anne Will die Verbrechen des IS relativieren durfte, eine Bühne bekommen, um dann tagelang mediale Diskussionen zu dominieren, sendet das ja auch immer die Botschaft: Für eure Radikalität belohnen wir euch mit Aufmerksamkeit. Was wiederum für manchen im Umkehrschluss bedeuten mag: Will ich gehört werden, muss ich radikaler sein.

Was also tun? Über kalkulierte Tabubrüche am besten schweigen? Reaktionäre Provokationen einfach mit Nichtachtung strafen? Zweifellos: In vielen Fällen wäre das womöglich die beste Option. Doch zum einen erfüllt die Skandalisierung, so problematisch sie bisweilen mag, eben auch eine entscheidende soziale Funktion. Durch kollektive Entrüstung stabilisiert eine liberale Gesellschaft nämlich auch ihr moralisches Wertesystem. Oder andersherum gesagt: Wo Rassismus, Sexismus oder strukturelle Vetternwirtschaft keine Empörung mehr auslösen, demontiert sich die Demokratie langfristig selbst. Kritische Nichtbeachtung mag als Reaktion auf kalkulierte Provokationen deshalb bis zu einem gewissen Punkt sinnvoll, ja sogar nötig sein. Gleichwohl ist die Grenze zur bloßen Indifferenz dann schnell überschritten.


Die Zeit hat auch ein schönes neues Ressort zur Bundestagswahl: D17: „Es wird nicht reichen, über Deutschland zu berichten. Wir müssen uns wieder miteinander ins Gespräch bringen.“ --> Warum wir D17 starten, Das kleine Wunder von Lehe und, für mich hinsichtlich des RechtsLinks-Konflikts am interessantesten, die Serie Jung und Konservativ, zum Auftakt mit einem Interview mit Politikwissenschaftler Jens Hacke über die berechtigte Frage KÖNNEN JETZT NICHT MAL DIE KONSERVATIVEN REBELLIEREN?

Hacke: Die neuen Rechten berufen sich auf irgendetwas, das es mal gegeben haben soll, und wollen das wiederherstellen: die Einheit der Nation oder eine Art hierarchisch geordnete Gesellschaft. Was da nicht reinpasst, wird beseitigt. Und dann nennen sie das konservativ. Aber damit wollen Parteien wie die AfD den Konservatismusbegriff vereinnahmen, um von ihren radikaleren Zielen abzulenken.

ZEIT Campus ONLINE: Was aber dazu führen kann, dass Konservative heute schnell in eine rechte Ecke gestellt werden. Wie kann sich ein junger Konservativer abgrenzen?

Hacke: Ich glaube, es gibt keine konservative Identität mehr. Diese alten Gegensätze, rechts/konservativ und links/revolutionär, die helfen uns nicht mehr weiter. Heute sind doch eher die Rechtspopulisten revolutionär. Wo gibt es heute noch eine revolutionäre Linke?

ZEIT Campus ONLINE: Kann nicht auch der junge Konservative mal ein bisschen rebellieren?

Hacke: Der Konservative ist kein Aktivist, eher ein Skeptiker, vielleicht Ironiker, wahrscheinlich eher Beobachter. Konservative Revolution – dieses Schlagwort gibt es zwar, aber es war immer ein Intellektuellenbegriff, unter dem sich alle möglichen rechten Ideologien versammelten.


Prinzessinnenreporter: Enthemmtes Dresden und „Entartete Kunst“

Dass die Dresdner nicht wissen, was sie an ihrer kulturellen Vielfalt haben, ist natürlich gelinde gesagt ein wenig schade. Kultur, und damit einhergehend auch Kunst, sind schließlich der einzige Grund, warum Touristen aus aller Welt die Stadt besuchen. Dass jedoch einige Protestierende bei der gestrigen Eröffnung der Installation “Monument” des Künstlers Manaf Halbouni, der seit vielen Jahren in Dresden lebt und arbeitet und an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden als Meisterschüler bei Eberhard Bosslet im letzten Jahr sein Zweitstudium abschloss, schrien man sollte diese “entartete Kunst”, diesen “Müll” aus ihrer Stadt entfernen – das ist ein anderer Fall. Das ist keine persönliche Betrachtung von Kunst, das ist bewusste Verwendung der nationalsozialistischen Sprache, die zu Vertreibung und Mord der damals unerwünschten Künstler führte. […]

Was haben die Dresdner nun gegen die Busse? Zum einen nimmt man fälschlicherweise an, “der Steuerzahler” zahle für “diese Dinger”. Die ausgedienten Busse wurden lediglich auf Stahlrahmen montiert. Der in Damaskus aufgewachsene Künstler selbst hat auf ein Honorar verzichtet. Das Projekt selbst wird getragen von verschiedenen Kunststiftungen. Kurzum: Es kostet den Dresdner rein gar nichts. Warum sich dennoch daran stören? Weil man keine Lust hat, an Syrien erinnert zu werden? Weil der Krieg so bequem weit entfernt ist? Weil Syrer nicht in Dresden leben sollten? Das zumindest meinten einige der Plakate der Protestierenden. Der Künstler solle seine “Kunst” in Syrien machen und nicht in seiner Wahlheimat und damit an seinem Arbeitsort.

Die enthemmte Masse hat keine Argumente für ihre Ablehnung. Sie kam teils nur, um laut zu sein, um mehrfach in Kameras zu sprechen, man sei hier nicht rechts, aber das da sei keine Kunst und der Syrer solle nach Hause gehen. Natürlich wissen die Menschen es selbst besser.


Tagesspiegel: Wieder rechte Brandstiftung in Rudow: „Wieder traf es die SPD: Unbekannte haben in der Nacht das Auto einer SPD-Politikerin im Neuköllner Ortsteil Rudow angezündet. Nach SPD-Angaben ist es der 20. Anschlag.“

TAZ: Neonazi als AfD-Mitarbeiter – Rechte beschäftigen noch Rechteren: „Wirbel um die AfD-Fraktion im Stuttgarter Landtag: Sie hat einen Neonazi angestellt. Zudem lehnt ein Mitglied eine Erklärung gegen Antisemitismus ab.“

Nachdenkseiten: Die Auseinandersetzung mit der AfD: meist hohl und damit ungenügend. Deshalb hier ein Versuch der inhaltlichen Auseinandersetzung. Schöne Analyse und der Satz hier ist Gold: „Haben Sie zum Beispiel schon mal versucht, nüchtern den Kölner Rosenmontagszug zu erleben? Für das Maß an Überfremdung, das einen dabei überkommt, muss auch ein sehr fremder Flüchtling lange stricken.“

Die Bulletpoints:

1. Gesellschaftspolitik: Die AfD vertritt vorsintflutliche Vorstellungen, die auf einem verklärten Bild der Familie aus dem 19. Jahrhundert gründen. Sie betreibt die Spaltung der Bevölkerung und bietet als Heilung den Nationalismus an.
2. Sozialpolitik: Die AfD verneint jede soziale Verantwortung der Gesellschaft außer beim Schutz der Familie. Sie leugnet reale soziale Fragen.
3. Wirtschaftspolitik: Die AfD steht für Neoliberalismus pur und weitere Deregulierung. Wichtige wirtschaftspolitische Fragen stellt sie nicht einmal.
4. Europapolitik und Euro: Die AfD verkennt die Wichtigkeit des europäischen Miteinanders. Statt die konkreten Probleme zu benennen und anzugehen, empfiehlt sie pessimistisch den Rückzug auf den Nationalstaat. Grob falsch wird die Grenze zwischen Gewinnern und Verlierern des Euro entlang von Staatsgrenzen gezogen.
5. Außen- und Sicherheitspolitik: Den Vorstellungen der AfD auf diesem Gebiet wird man noch am ehesten zustimmen können, wenn sie denn ernst gemeint sind.
6. Finanz- und Steuerpolitik: Die AfD entlarvt sich als Sachverwalter der Wohlhabenden.

Das ernüchternde Fazit: Die selbsternannte „Alternative für Deutschland“ ist bei näherem Hinsehen überhaupt keine Alternative, sondern in vieler Hinsicht lediglich eine Farbvariante der etablierten Parteien. Wer erwägt, die AfD zu wählen, kann vielleicht in einigen politischen Einzelfragen auf frischen Wind hoffen. Er muss aber bereit sein, in wichtigen Politikfeldern sein buchstäblich blaues Wunder zu erleben in Form einer drastischen Verschärfung der heutigen Verhältnisse. Insbesondere der Hang, soziale Schieflagen demagogisch umzudeuten zu kulturellen Konflikten und die dann nationalistisch lösen zu wollen, lässt einen angst und bange werden.


Politico: Trump invites sheriff to 'destroy' Texas state lawmaker who opposes asset forfeiture: „Who is the state senator? Do you want to give his name? We’ll destroy his career.“

CNN: Sean Spicer cites Atlanta terror attack that never happened: „Three times in one week, Spicer alluded to a terror attack in Atlanta by someone from overseas. But the last high-profile terror attack in Atlanta was the Centennial Olympic Park bombing, 21 years ago. And that bombing was carried out by Eric Robert Rudolph, a radical right-wing terrorist from Florida -- not a foreign-inspired terrorist.“

CNN: US military to rent space in Trump Tower: „Military support for a president, including the military staff assigned to keeping the 'nuclear football' nearby, requires close proximity to the commander in chief, which is why the Pentagon needs to rent a more expensive space closer to the penthouse where Trump resides when he's in New York.“

The Intercept: Leaked Trump Presidential Memo Would Free U.S. Companies to Buy Conflict Minerals From Central African Warlords

Counterpunch: Trump Team Has Ties to Atlantic Coast Pipeline Now Being Pushed by White House


tumblr_okv2ggLhyv1u5jc0no1_500Motherboard: Tumblr Is the Unlikely Platform for Alt-Right Infighting

unlikely as it sounds, Tumblr has become a hive of right wing beliefs, running the gamut from moderate Ronald Reagan fandom to Donald Rumsfeld's Dank Meme Stash, to full-blown Southern Fried Fascism. You can join Conservablr, Toryblr, Freeblr, Tradblr or Gunblr. If these are too mainstream, you can sign up to Orthodox Autocracy (the 'Official Nationality' ideology of Nicholas I of Russia) with shades of Dixieblr, Tsarism (Russian monarchism), Evangelical Distributism (an Orthodox Christian 'middle path' between capitalism and socialism), Sedevacantism (minority traditionalist Catholics), or perhaps Falangism (should you wish to identify as a Spanish fascist, and a Franco supporter).

Right wing Tumblr is a game of linguistic musical chairs, where players pass obscure-sounding names between themselves in a race to avoid being labelled a "cuck." Beyond the semantics, what do they stand for? And why choose Tumblr as a home for their beliefs?


Good one on the „Irony“ of the Alt-Right and „playful“ Fascist Aesthetics from Boston Review: #Milosexual and the Aesthetics of Fascism:

fasc

the truth is that Milo’s fans do come to his events to be entertained, and it is Milo’s talent for entertainment that has allowed him to occupy what would otherwise be an untenable relationship to the alt-right. As he himself has acknowledged, his fans do not represent the entirety of the alt-right. Rather, Milo’s army represents a growing subset within the alt-right coalition, a group he refers to in “An Establishment Conservative’s Guide to the Alt-Right” as “the meme brigade.”

For the meme brigade, it’s just about having fun. They have no real problem with race-mixing, homosexuality, or even diverse societies: it’s just fun to watch the mayhem and outrage that erupts when those secular shibboleths are openly mocked. These younger mischief-makers instinctively understand who the authoritarians are and why and how to poke fun at them.

Sometimes called “cultural libertarians” or “free speech fundamentalists,” these memers, having emerged from the swamps of 4chan and Reddit, are united by a shared desire to say shocking and offensive things, and steadfastly believe that their right to do this is inalienable. The opening acts at Milo’s LSU performance testify to this confluence of provocation and aggressive humor. Following troll logic, Milo’s slogans, such as “Feminism is Cancer” and “Birth Control Makes Women Unattractive and Crazy,” are just jokes that uncomprehending liberal audiences mistake for serious hatred. He would have you believe that memes of big-nosed “Le Happy Merchant” stealing money from “Le American Bear”—or of a grossly caricatured black character named “Dindu Nuffin” falsely proclaiming his innocence—are not posted by actual fascists or white supremacists. Rather the people who disseminate these materials merely enjoy dressing up in the rhetoric and imagery of those ideologies because it upsets liberals (“lib-tards”) and mainstream conservatives (“cuckservatives”).

Milo’s tightrope walk relies upon the ambiguity of irony—he and his fans are just in it for “the lulz.” Wielding a male-inflected brand of cold, unfeeling humor, this subculture uses jokes as a means of shutting out political opponents, strengthening in-group social ties, and disarming the arguments of the left. As Ryan Milner notes in The World Made Meme (2016), “This amusement at others’ distress . . . can be employed both to commit great identity antagonisms and to defend those antagonisms as ‘just joking’ . . . revealing the emotional distance facilitated by such framing.” Milo’s provocations are subject to what Milner refers to as “Poe’s Law,” a widely held belief regarding the difficulty of distinguishing between earnest and ironic sentiments online, providing commenters and speakers with a permanent escape hatch: just kidding. IRL, Milo’s default style of delivery is one of catty bemusement, like a bargain-bin Oscar Wilde, such that everything he says can be positioned as a joke.

However, as Andrew Anglin argues in his Daily Stormer article “A Normie’s Guide to the Alt-Right,” not everyone on the alt-right believes they are joking. Anglin explains:

Some of the ways the movement presents itself can be confusing to the mainstream, given the level of irony involved. . . . The true nature of the movement, however, is serious and idealistic. We have in this new millennium an extremely nihilistic culture. From the point when I first became active in what has become the Alt-Right movement, it was my contention that in an age of nihilism, absolute idealism must be couched in irony in order to be taken seriously.
Following the unlikely lead of leftist community organizer Saul Alinksy, Anglin goes on to explain that the alt-right’s aesthetic strategy has departed from old-fashioned fascism in order to succeed in the digital age.


It's all about smooth Storytelling: The Conversation: How storytelling explains world politics, from Spain to the US

Here’s how it works: the more desperate and fed-up people are with hearing the same unfulfilled promises, and the more they think about how their kids will probably end up worse off than they are now, the more predisposed they are to listen, believe and vote for candidates who propose doing something different within the confines of the political system. They feel moved. Something – a story, a tale – with more emotion than reason makes their hearts beat faster. Because, whether we like it or not, emotions lie in the same area of our brain where we process political information.

That’s what political storytelling is all about. Both the progressive Spaniard and the atypical Republican have used the tactic to great effect, each in his own way.

Nine characteristics of political narrative

1. They are tales of power, wherein the “good guys” are victims of the “bad guys”. Trump’s recent inauguration speech showed numerous antagonistic relationships, pitting “Washington” against the people; evil politicians, who did nothing while “the jobs left and the factories closed”, versus poor citizens.

2. They blame inept or unscrupulous politicians for letting insidious interests win – for example, Iglesias has railed against the monsters of “financial totalitarianism” that have humiliated Spaniards – and position themselves as the heroes who will recapture past righteousness (with an epic battle of good and evil).

3. They use a direct, simple and emotionally charged messages: “I will build a wall and Mexico will pay for it!”

4. They offer solutions, which must seem feasible, even if they aren’t. They have to show that another future is possible. Former Brazilian president Lula’s “zero hunger” campaign is a good example.

5. They seek to recover a mystical past, connecting people to their roots and lost values. Where and when? That doesn’t matter, as long as the narrative revives people’s dreams: “Make America Great Again”

6. They construct, or reconstruct, an identity whose sole reference point is often a leader who defines themselves as something different and new. Adding an “ism” to the end of a name supports this idea: “El Chavismo”, “Kirchnerism”, “Maoism”. The narrators of the greatest political stories are charismatic leaders who can easily devolve into authoritarianism. This isn’t always the case, and South Africa’s Nelson Mandela and Spain’s Felipe González are notable exceptions.

7. They revive founding myths by citing, for example, America’s Founding Fathers (or in Trump’s case Abraham Lincoln) or their society’s revolutionary origins (as in Cuba and China).

8. They impose an us-versus-them dialectic. The “enemies” may be Muslims or immigrants (for Trump)), or the insatiable European Union (for Iglesias). With time, this tends to rip apart the social fabric; consider the case of the Kirchners in Argentina who left a divided nation behind them.

9. They use simple analogies and linear explanations. Pablo Iglesias often says “blessed people, damned caste” to differentiate the citizenry from the political elites who’ve clung to power in Spain for the past 40 years.


Vox: There may be an antidote to politically motivated reasoning. And it’s wonderfully simple.

Kahan and his collaborators’ experiments on politically motivated reasoning usually go like this.

They’ll give participants a math problem to solve. For instance, they’ll be told there was a recent drug trial, and they’ll be given the numbers of people who were cured and not cured in both the treatment and placebo conditions. The participants will have to do some arithmetic to find out if the drug worked. In these conditions, people who are better at math tend to get the answer right more often than people who are bad at math. No surprises there.

Kahan will then run another version of the same study, but instead of evaluating a drug trial, participants will be given figures about the effectiveness of gun control measures. Here, the trend flips.

“Partisans with weak math skills were 25 percentage points likelier to get the answer right when it fit their ideology,” Ezra Klein explained in a profile of Kahan’s work. “Partisans with strong math skills were 45 percentage points likelier to get the answer right when it fit their ideology. The smarter the person is, the dumber politics can make them.”

Ugh. Why? “People are using their reason to be socially competent actors,” Kahan says. Put another way: We have a lot of pressure to live up to our groups’ expectations. And the smarter we are, the more we put our brain power to use for that end. […]

Usually, in Kahan’s studies, when people are more engaged in a subject, they’re more partisan about it. And he found that here: Republicans and Democrats who knew a lot about science were polarized on hot-button questions. But that trend went away when he sorted the participants by their “science curiosity” scores instead of their “science knowledge” scores.[…]

Science curiosity and science knowledge are not the same thing. “One is about an ability to comprehend science; the other is a kind of desire for the pleasure of finding out what science knows for its own sake,” Kahan says. And they’re not necessarily related to one another: You can have little science knowledge but still be very curious. The correlation between science curiosity and science knowledge is 0.26 (with 1 being a perfect correlation and 0 meaning there is none).[…]

Kahan and his colleagues put “scientific curiosity” to more tests to see if the science-curious not only thought differently but behaved differently. In one test, a group of study participants were given a selection of articles about climate change. The instructions of the experiment simply read: “Pick the story most interesting to you.” […]

Previous work in partisan bias would suggest that people would just choose the article that most neatly affirmed their preexisting beliefs, regardless of whether it was “surprising.”

Again, the science-curious stood out.

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