Fantasy Filmfest Trailerfest

Gepostet vor 10 Monaten, 11 Tagen in #Movies #FFF #Trailer

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Heute startet das Fantasy Filmfest in Berlin mit dem (wahrscheinlich) sehr grandiosen Furz-Arthouse-Flick Swiss Army Man als Eröffnungsfilm.

Ich hab’ ne Dauerkarte, es dürfte die kommenden Tage also etwas ruhiger werden, ich werde aber versuchen, jeden Tag ein paar Kurzreviews zu den gesehenen Filmen aufzuschreiben.

Die Verlosung der Tickets zu Train to Busan/Seoul Station bleibt noch bis Ende der Woche offen, der erste von den beiden Filmen läuft „erst“ am nächsten Mittwoch.

Ein paar der Filme im Programm habe ich schon gesehen (Cell, The Ones Below, Don't grow up), Highlights im Vorfeld für mich Swiss Army Man, The Girl with all the Gifts, Train to Busan, The Greasy Strangler, Antibirth und Under the Shadow, sehr gespannt bin ich auch auf The Similars, We Are The Flesh, The Eyes of My Mother und Imperium.

Hier nochmal die Trailer dazu:

We are the Flesh

Einsiedler Mariano besetzt eines der letzten unzerstörten Gebäude in einer völlig kaputten Welt. Lucio und Fauna, beide jünger und weniger ranzig, wollen bei ihm Unterschlupf suchen. Er wird ihnen gewährt, wenn sie sich Marianos Bedingungen fügen. Aus seinen Augen sprüht der nackte Irrsinn. Sie willigen ein.

WE ARE THE FLESH überwältigt mit fiebriger Farbgestaltung, unheilvollen Visionen und verstörenden Soundcollagen. In anderen Momenten zeigt sich der Trip meditativ, in wieder anderen charmant-skurril – bis zum nächsten Anfall des Wahnsinns. Minter arbeitet höchst manipulativ, deutet Postapokalypse, Kannibalismus oder den Bibelbezug über weite Strecken nur an. Er lässt viele Fragen bewusst offen; die Entschlüsselung unserer Eindrücke obliegt uns selbst. Mit dem ersten Sehen ist dieser orgiastische, allegorische Bildersturm allerdings kaum zu erfassen. Andere Motive wiederum schleudert er uns geradezu ins schockstarre Gesicht. Besonders herauszuheben ist das mutige Darstellertrio, denn WE ARE THE FLESH gibt seinen Protagonisten sehr viel zu verdauen – wie uns auch.

The Similars

Der Wartesaal des Grauens! Tagelanger Dauerregen hat den Verkehr lahm gelegt. Minenarbeiter Ulisses und eine hochschwangere Frau sitzen in einem gottverlassenen Busbahnhof am Arsch von Mexiko fest. Die einzige Verbindung zur Außenwelt ist ein Radio, durch das beunruhigende Berichte über ein brutales Studentenmassaker (!) und das für Experten unerklärliche Wetterphänomen dringen. Da tauchen weitere Reisende auf: eine vor sich hin brabbelnde Schamanin, ein höchst aggressiver Medizinstudent und eine Frau mit einem kranken Kind. Alle wollen nur endlich weg von hier. Als urplötzlich verstörende Gesichtsmutationen ausbrechen, wächst die Panik unter den Eingeschlossenen. Ist es ein Virus? Stecken Außerirdische dahinter? Oder sind die Wartenden womöglich Testobjekte eines geheimen Regierungsprogramms?

Wunderkind Isaac Ezban ist eine grandiose Liebeserklärung an die Science-Fiction-Horrorstreifen der 50er Jahre gelungen. Die Affinität des Regisseurs zu INVASION DER KÖRPERFRESSER ist nahezu greifbar. THE SIMILARS wirkt als hätte Alfred Hitchcock einen bizarren Gruselcomic als TWILIGHT ZONE Episode adaptiert. Kollektive Ekeltransformation, Paranoia und furchterregender Bartwuchs – alles da. Isaac Ezban hat dafür zu Recht den BLOOD WINDOW AWARD in Sitges gewonnen und sogar enthusiastisches Lob vom legendären Joe Dante eingeheimst!

Imperium

Nate Foster ist trotz seines jungen Alters ein gerissener FBI-Agent. Einer der besten, wie seine Chefin Angela (Toni Collette) behauptet. Doch sein neuer Auftrag entpuppt sich als höllisch gefährlicher Drahtseilakt. Kahlrasiert und mit irrem Funkeln in den Augen taucht der Jungspund in die Gefilde einer ultrarechten Neonazi-Organisation ab, um einen drohenden Anschlag mit einer schmutzigen Bombe zu verhindern. Allein unter tollwütigen Wölfen, bleibt Nate nichts anderes übrig, als mit dem Rudel zu heulen. Dabei gerät er bald in einen mörderischen Sog aus Gewalt und Verbrechen. Nur Angela kennt seine wahre Identität und versucht verzweifelt, ihren Schützling am Leben zu halten, bis sein Auftrag erfüllt ist.

Daniel Radcliffe hat seine Jahre als Zauberlehrling schon längst hinter sich gelassen, was er auch mit unserem Eröffnungsfilm SWISS ARMY MAN beweist. Und auch IMPERIUM, das abendfüllende Regiedebüt von Daniel Ragussis, gibt dem britischen Schauspieltalent genügend Freiraum für eine beeindruckende Leistung. Basierend auf tatsächlichen Ereignissen, ist der Skinhead-Thriller eine eindringliche und mordsspannende Studie über ein Milieu, in dem ein einziger falscher Schritt den Tod bedeuten kann. In der Tradition von AMERICAN HISTORY X und HOOLIGANS gelingt Radcliffe und Ragussis’ mit IMPERIUM die Darstellung dunkelster menschlicher Abgründe.

The Greasy Strangler

Directed by Jim Hosking, THE GREASY STRANGLER is a surreal, midnight-horror comedy produced by Timpson Films (Turbo Kid, Deathgasm), Drafthouse Films (distribution arm of cinephile-serving Alamo Drafthouse Cinemas), Rook Films (Kill List), and Elijah Wood’s production company SpectreVision (A Girl Walks Home Alone at Night, Cooties). World Premiered in the 2016 Sundance Film Festival Midnight Section.

The Los Angeles-set tale follows Ronnie, a man who runs a Disco Walking tour along with his browbeaten son, Brayden. When a sexy, alluring woman comes to take the tour, it begins a competition between father and son for her attentions. It also signals the appearance of an oily, slimy inhuman maniac who stalks the streets at night and strangles the innocent, soon dubbed ‘The Greasy Strangler.’

Antibirth

In a desolate community full of drug-addled Marines and rumors of kidnapping, a wild-eyed stoner named Lou wakes up after a wild night of partying with symptoms of a strange illness and recurring visions as she struggles to get a grip on reality while stories of conspiracy spread.

Under The Shadow

Shideh (Narges Rashidi) and her family live amid the chaos of the Iran-Iraq war, a period known as The War of the Cities. Accused of subversion by the post-Revolution government and blacklisted from medical college, she falls into a state of malaise. With Tehran under the constant threat of aerial bombardment, her husband (Bobby Naderi) is drafted and sent to the frontlines by the army, leaving Shideh all alone to protect their young daughter, Dorsa (Avin Manshadi). Soon after he leaves, a missile hits their apartment building and while failing to explode, a neighbor dies under mysterious circumstances and Dorsa’s behavior becomes increasingly erratic.

Shideh finds herself slowly drawn into the ensuing turmoil, struggling to cling onto what is real and what is not. Searching for answers, she learns from a superstitious neighbor that the cursed missile might have brought with it Djinn – malevolent Middle-Eastern spirits that travel on the wind. Convinced that a supernatural force within the building is attempting to possess Dorsa, Shideh has no choice but to confront these forces if she is to save her daughter and herself.

The Girl with all the Gifts

Train to Busan

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