Fingerabdruck aus dem Tintenstrahl-Drucker

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Vor ein paar Tagen rutschte mir die Meldung durch den Feedreader, dass Polizisten in Michigan Wissenschaftler um Hilfe baten, um den Finger eines Mordopfers mit einem 3D-Drucker nachzubilden und so sein Smartphone zu entsperren. Jetzt haben sie es ’ne ganze Nummer billiger hinbekommen und den Fingerabdruck mit leitender Tinte auf einem handelsüblichen Tintenstrahler ausgegeben.

[Die Wissenschaftler] nutzen […] die Fingerabdrücke des Mordopfers, die bei einer früheren Verhaftung abgenommen worden waren, um diese mit einem speziellen Bildbearbeitungsprogramm zu verbessern. Danach wurden mit einem Tintenstrahldrucker und leitender Tinte die Abdrücke auf Fotopapier ausgegeben und über den Fingerabdruckscanner des Galaxy S6 geführt. Das Smartphone ließ sich tatsächlich entsperren.

Laut einem Bericht von Forbes wurde ein Tintenstrahldrucker des Typs Brother MFC-J5910DW eingesetzt, der hierzulande für etwa 150 Euro zu bekommen ist. Die Tinte soll von AgIC stammen.