Mann attackiert Reisende im Zug mit Axt

18.07.2016 Misc #Amok #Crime

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In einem Zug zwischen Würzburg-Heidingsfeld und Ochsenfurt hat ein Mann Reisende mit Hieb- und Stichwaffen, unter anderem einer Axt, angegriffen, vier Menschen wurden verletzt, drei davon schwer, im Zug befanden sich 20 Personen. Der Verdächtige floh anschließend aus dem Zug und wurde laut Polizei-Sprecher auf der Flucht erschossen.

Meldung bei BR24, spOnline, BBC, Augsburger Allgemeine. Updates wie sie reinkommen.

[update 23:21] Mainpost.de: „Unser Reporter vor Ort berichtet mit Berufung auf den Presseprecher der Polizei, es gibt drei Schwerverletzte und einen Leichtverletzten. In dem Zug, in dem die Tat begann, saßen 20 Personen. Ein Polizeihubschrauber kreist über der Sanderau. Meldungen von anderen Medien, die von anderen Opferzahlen ausgehen, können wir derzeit nicht bestätigen. Laut einem Polzeisprecher wurde der Täter erschossen.“

[update 23:56] Tagesschau.de: „Bei dem Täter handele es sich um einen 17-jährigen Afghanen, sagte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann in den tagesthemen. Dieser sei nach der Tat in einem Vorort von Würzburg ausgestiegen. Spezialkräfte der Polizei hätten den jungen Mann dort gestoppt und erschossen, nachdem dieser mit Beil und Messer auf sie losgegangen sei.“

[update 01:13] spOnline: „Auf die Frage, ob es einen islamistischen Hintergrund geben könnte, sagte Herrmann, das sei noch nicht erwiesen. Es habe angeblich einen "Ausruf" gegeben, dies müsse aber noch geprüft werden. Nach Angaben eines Sprechers des Innenministeriums soll der Angreifer 'Allahu akbar' gerufen haben, 'Gott ist der Größte'.“

[update 19.7. 12:19] Die Opfer des Angreifers waren offenbar Touristen aus Hongkong.

SZ: „Der Angreifer hatte nach Angaben des bayerischen Sozialministeriums Aussicht auf eine Lehrstelle. Die Nachrichtenagentur dpa berichtet, der Jugendliche habe als Praktikant in einer Bäckerei gearbeitet. Der 17-jährige afghanische Flüchtling sei im Rahmen der Jugendhilfe intensiv betreut worden, heißt es aus dem Sozialministerium.“

Tagesschau: „Ermittler eine 'handgemalte IS-Flagge' im Zimmer des Täters gefunden.“, „Die Terrorgruppe 'Islamischer Staat' behauptet, der Angreifer von Würzburg sei einer ihrer Kämpfer. Das berichtet eine IS-nahe Nachrichtenagentur.“

[update 16:38] Zeit.de: „Die Staatsanwaltschaft Bamberg hat nach dem Angriff in Würzburg die Ermittlungen übernommen. Es handele sich um eine "wohl politisch motivierte Tat", sagte der leitende Staatsanwalt. Der 17-Jährige sei gläubiger Muslim gewesen. Vergangenes Wochenende habe er erfahren, dass ein Freund von ihm in Afghanistan gestorben sei.[…] In der Wohnung des Angreifers sei nach Angaben der Staatsanwaltschaft außerdem ein Abschiedsbrief gefunden. Es kann angenommen werden, dass der Jugendliche mit 'unbedingtem Tötungsvorsatz' handelte.“