90er-Dokus über Horrorfilme: Sex, Gewalt und FSK

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Die 1984er Doku Mama Papa Zombie - Horror für den Hausgebrauch kennt jeder, es gab damals aber noch einen ganzen Haufen weiterer Talkshows, Dokus und Horrorspecials, alle mal mehr, mal weniger weltfremd oder naiv.

Der YT-Channel MahaBaron hat grade sieben komplette Sendungen hochgeladen, unter anderem mit nem Schlachthof Live von 1991 mit einer sehr jungen Sandra Maischberger und Fantasy Filmfest-Veranstalter Rainer Stefan, die 1990er Sendung Klartext mit Jörg Buttgereit oder der WDR-Doku Sex, Gewalt und FSK. Besonders toll: Die RTL2-Folge von Die Redaktion mit garantiert null reaktionärem Auswurf und wirklich deepen Analysen von Gewaltdarstellung.

Montagsthema - Horrorvideos (N3)

Thema: "Horrorvideos - Vergnügen oder Gefahr?"
Sendung vom 22. Juli 1991 / Moderation: Olaf Steenfadt.
Diskussion mit Werner Jungeblodt, Werner Glogauer, Oliver Rosenthal und Hans D. Baumann.

Klartext - Berliner Horrorfilmszene (Tele 5)

Jörg Buttgereit und Co. im Interview.
Sendung vom Dezember 1990.

Die Redaktion - Horror hausgemacht (RTL2)

Ein kleiner Einblick in die Dreharbeiten zu Thomas Winds Gewaltsatire "Berlin Snuff".
Sendung von 1995 / Moderation: Elke Sandtner.

Sex, Gewalt und FSK

Ein Film von Hinnerick Bröskamp und Reinhold Elschot.

Schlachthof Live - Zensur?

Sendung vom November 1990 / Moderation: Sandra Maischberger und Werner Schmidtbauer.

High Live - Spaß an Horror (RIAS-TV)

Sendung vom 11. Juni 1991.

Kino Kino - Zensur? (B3)

Thema: "Zensur?"
Sendung vom Dezember 1990 / Moderation: Amelie Fried.

Hier nochmal die berühmte 1984er Doku Mama Papa Zombie:

Mama Papa Zombie - Horror für den Hausgebrauch (ZDF 1984)

Wir schreiben das Jahr 1984 und das ZDF produziert eine Dokumentation unter dem Titel "Mama, Papa, Zombie" und setzt damit ein Denkmal in der deutschen Mediengeschichte. Nach dieser Doku wurde Sam Raimis "Evil Dead" (Tanz der Teufel) auf den Index gesetzt und was folgte war ein unglaublicher Rechtsstreit darüber, ob Zombies Menschen sind und damit die Passage über "gewaltverherrlichende Darstellung von Delikten an Menschen" überhaupt anwendbar sei und das Urteil überhaupt gültig. Auch fast 27 Jahre später ist die Doku heute genau so unfreiwillig komisch wie bei der Erstausstrahlung.