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Green Room, Hardcore Henry and High-Rise @ Fantasy Filmfest

Gepostet vor 1 Monat, 30 Tagen in

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Das Fantasy Filmest hat sein Programm online gestellt (hier das PDF als Download), ab Samstag zeigen sie in München, Berlin, Nürnberg, Köln, Stuttgart, Frankfurt und Hamburg insgesamt 11 Genre-Knaller und mit „High-Rise“ und „Green Room“ haben sie gleich meiner wahrscheinlichen Lieblingsfilme des Jahres am Start und überhaupt haben sie dieses Jahr ein ziemlich starkes Line-Up am Start. (Und wir arbeiten grade an einer kleinen Aktion, morgen mehr dazu.)

Ich werde dort mit einer Dauerkarte rumhängen und mir alles angucken, auch wenn ich ein paar der Filme bereits gesehen habe. Besonders gespannt bin ich auf „Green Room“ und „The Witch“ und theoretisch auch auf „Hardcore Henry“, den zeigen sie aber nur in München. Hier alle Trailer, Plots und Dates:

Green Room
Hardcore Henry
High-Rise
Veteran
The Witch
The Survivalist
What We Become
Emelie
The Lobster
Moonwalkers
Pandemic

Green Room

greenSie nennen sich „The Ain‘t Rights“ und sind chronisch pleite. Als der jungen Punkband mal wieder ein Auftritt durch die Lappen geht, zieht ein befreundeter Journalist mittels familiärer Beziehungen einen neuen Gig an Land. Aber was Tiger, Sam, Pat und Reece im hintersten Winkel von Oregon erwartet, hatte keiner von ihnen kommen sehen. Zwar liefern die Musikfreaks ein glänzendes Livekonzert vor einer angetrunkenen Horde hinterwäldlerischer Neonazis ab, doch als sie von der Bühne geradewegs in einen barbarischen Mord stolpern, findet sich die hoffnungsfrohe Band urplötzlich von allen Seiten belagert im „Green Room“ wieder. Um die Nacht zu überleben, müssen sie bis an ihre Grenzen gehen – und darüber hinaus. Freundschaften werden auf die Probe gestellt. Schmerz wird ihre Waffe. Blut wird fließen. Und am nächsten Morgen werden nur noch wenige übrig sein ...

GREEN ROOM ist kein Film für Zartbesaitete. Mit der selben unausweichlichen Kompromisslosigkeit, die schon seinem Revenge-Thriller BLUE RUIN zu sensationellen Kritiken verhalf, setzt Regisseur Jeremy Saulnier auch hier einen gnadenlosen Ablauf von Ereignissen in Gang, der bis zum Ende schockt.

SCREENINGS
MÜNCHEN 03.04. / 20:00 Uhr
NÜRNBERG 03.04. / 18:00 Uhr
BERLIN 10.04. / 22:00 Uhr
KÖLN 10.04. / 16:45 Uhr
STUTTGART 10.04. / 17:15 Uhr
FRANKFURT 16.04. / 20:15 Uhr
HAMBURG 16.04. / 20:00 Uhr

Hardcore Henry

henryDer Titel ist Konzept! Nicht nur, dass das gänzlich aus der Sicht des Protagonisten gefilmte Regiedebüt des jungen Videofilmers Illya Naishuller von der ersten bis zur letzten Sekunde eine wahre Stunt-Orgie auf der Leinwand entfaltet – das abgefahrene Personen-Ensemble, die äußerst kreativen Battles, Waffen und Tötungsarten, und nicht zuletzt der deftige Humor machen HARDCORE zu einem wahrhaft einzigartigem Erlebnis. So stilistisch konsequent und schockierend hat noch kaum ein Film seine Zuschauer in die Handlung hineingesaugt.

Wir erwachen gemeinsam mit Henry, der jede Erinnerung an sein menschliches Leben verloren hat und zum hochtechnisierten Cyborg umoperiert wurde. Die Mission des frisch erschaffenen Terminators: Seine frühere Ehefrau aus den Fängen eines mächtigen Tyrannen zu befreien. Zusammen mit Sharlto Copley als durchgeknallter Wissenschaftler metzelt sich Henry mit rekordverdächtigem Bodycount durch die Straßen Moskaus. Action-Spezialist Timur Bekmambetov (NIGHT WATCH, WANTED) produzierte das ungewöhnliche Projekt und sorgte vom Start an für die gebührende Aufmerksamkeit.

SCREENINGS
MÜNCHEN 02.04. / 23:00 Uhr / Gast

High-Rise

highHochgeschwindigkeitsaufzüge, Supermärkte, Fitness-Studios und sogar ein Schwimmbad: Diesen Hochhauskomplex müsste kein Mensch wieder verlassen – findet sich hier doch alles, was das Herz begehrt, auf effektiv gestaltetem, perfekt designtem Raum. Als Dr. Robert Laing in eines der Luxusapartments im 25. Stock zieht, ist er eigentlich auf der Suche nach einem Neuanfang und ein bisschen Anonymität. Doch als er in das gesellschaftliche Leben des High-Rise eintaucht, verändert sich sein Leben: Cocktailpartys, Squashduelle und sexuelle Gefälligkeiten stehen von nun an auf der Tagesordnung. Als der Spaß auszuschweifen beginnt, außer Kontrolle gerät und gar Todesopfer fordert, droht der Luxustempel in Anarchie zu verfallen. Was auf Laing bis dahin wirkte wie ein absurder Traum wird zum düsteren Albtraum.

Regisseur Ben Wheatley verfilmte J.G. Ballards 70er Jahre Dystopie als opulente Bilderorgie, die in einem Strudel aus Dekadenz und Narzissmus auf einen unausweichlichen Kollaps hintreibt. Melancholisch und gefährlich zugleich wirkt seine Adaption, deren Handlung der grandiose Score mit wehenden Fahnen dem Untergang entgegenführt.

SCREENINGS
MÜNCHEN 02.04. / 20:30 Uhr
NÜRNBERG 02.04. / 22:00 Uhr
BERLIN 09.04. / 20:15 Uhr
KÖLN 10.04. / 19:00 Uhr
STUTTGART 09.04. / 20:00 Uhr
FRANKFURT 16.04. / 22:30 Uhr
HAMBURG 16.04. / 22:15 Uhr

Emelie

emelieEinen guten Babysitter zu finden ist schwer, und noch schwerer ist er zu ersetzen. Die Thompsons wissen ein Lied davon zu singen. Fast wäre ihr gemeinsamer Abend ruiniert, als das Kindermädchen für ihre drei ziemlich anstrengenden Kids kurzfristig absagt. Da erscheint Anna als rettender Engel in letzter Sekunde und mit warmen Empfehlungen. Sie wirkt aufgeschlossen und scheint auf Anhieb mit Jacob, Sally und Christopher gut zurechtzukommen. Doch kaum sind die Eltern weg, bekommen die drei zu spüren, dass mit der jungen Frau etwas ganz und gar nicht stimmt!

Babysitter gehören zu den ältesten und beliebtesten Themen im Horrorkino. Bisher dienten die jungen Mädchen, die eine Nacht auf sich alleingestellt in einem fremden Haus verbringen müssen, allerdings meist irgendwelchen blutrünstigen Psychopathen als Opfer. EMELIE dreht den Spieß um. Und wie! Angeführt von einer beeindruckend eindringlichen Performance von Sarah Bolger (bekannt aus den TV-Serien THE TUDORS und ONCE UPON A TIME) verhöhnt der bösartige Thriller unser Bild vom vertrauensvollen Kindermädchen und setzt die verstörten Kinder (alle ebenfalls stark besetzt!) mit der Wahnsinnigen auf engstem Raum fest. Ein konzentriertes, effektives und bedrohlich realistisches Stück Genrekino.

SCREENINGS
MÜNCHEN 02.04. / 18:15 Uhr / Gast
NÜRNBERG 02.04. / 15:45 Uhr
BERLIN 09.04. / 16:00 Uhr
KÖLN 09.04. / 14:15 Uhr
STUTTGART 09.04. / 14:00 Uhr
FRANKFURT 17.04. / 21:30 Uhr
HAMBURG 16.04. / 14:00 Uhr

The Lobster

lobIrgendwann in naher, recht unerfreulicher Zukunft: Das Leben als Single ist unakzeptabel. Nachdem ihn seine Frau verlassen hat, findet sich unser Protagonist David folgerichtig in einem abgetakelten Luxushotel wieder, in dem ihm 45 Tage gewährt werden, um unter den Gästen eine neue Partnerin zu finden. Gelingt dies nicht, droht die umgehende Verwandlung in ein Tier seiner Wahl und die anschließende Aussetzung im nahen Wald. Eigentlich hat sich David schon mit seinem Schicksal als zukünftiger Hummer abgefunden, doch draußen in der Wildnis leben die gesetzlosen Loner, deren Auffassung von Partnerschaft eine völlig andere ist. Zwar werden sie von den Hotelgästen kaltblütig gejagt und erschossen, aber als David sich plötzlich in ihrer Mitte wiederfindet, nimmt eine groteske Romanze ihren Lauf ...

THE LOBSTER ist eine bizarre Menschheits-Utopie, bevölkert von skurrilen Charakteren, erzählt in kühl-eleganten Bildern und Dialogen von nahezu absurder Präzision. Dass der Film trotz seiner schrägen Prämisse als perfekte Hommage an die dekadenten Gesellschaftssatiren von Bunuel und Godard funktioniert und obendrein noch mordsunterhaltsam daherkommt, ist vor allem Yorgos Lanthimos zu verdanken, der nach seinem letzten Film DOGTOOTH erneut auf alle konventionellen Fesseln pfeift und mit THE LOBSTER vermutlich Colin Farrell die Rolle seines Lebens verschafft hat.

SCREENINGS
MÜNCHEN 03.04. / 15:30 Uhr
NÜRNBERG 03.04. / 15:30 Uhr
BERLIN 09.04. / 17:45 Uhr
KÖLN 09.04. / 22:30 Uhr
STUTTGART 09.04. / 17:45 Uhr
FRANKFURT 16.04. / 17:45 Uhr
HAMBURG 17.04. / 15:00 Uhr

Moonwalkers

moonwalkEine bessere Geschichte werdet ihr für längere Zeit nicht hören: Ein traumatisierter, gewalttätiger Vietnam-Veteran (Ron Perlman) wird vom CIA mit einer heiklen Mission betraut. Er soll 1969 nach London reisen, um Stanley Kubrick zu rekrutieren. Der Regisseur ist gerade durch 2001: A SPACE ODYSSEY in aller Munde und soll nun für die Amis eine Mondlandung inszenieren, falls die echte Apollo-Mission scheitert. Durch eine Verwechslung geraten Perlman und sein prall gefüllter Geldkoffer allerdings an den erfolglosen Bandmanager Jonny (Harry-Potter-Sidekick Rupert Grint) und einen Haufen dysfunktionaler, dauerbreiter Hippies. Es hilft nix: die Apollo-Mission rückt dem Mond immer näher und die schrille Zweckgemeinschaft muss die filmische Fälschung irgendwie auf die Beine stellen …

Ron Perlman ist die perfekte Besetzung für ein Szenario, in dem einfach jeder Charakter einen Dachschaden hat. Mit maßgeschneidertem Anzug und geballter Faust stiert er auf halbnackte Frauen und zugedröhnte Möchtegern-Filmschaffende. Mit einem Blick, der ausdrückt wie irre er seine neue Filmcrew findet und der trotzdem klar macht, dass er selbst wahrscheinlich der irrste Typ von allen hier ist. Während die schrägen Zwangsrekruten ihr Bestes geben, den Job für die CIA auszuführen, verliert sich Perlman in wunderschön inszenierten Drogenräuschen und zettelt nebenher ein exzessives Blutbad an.

SCREENINGS
MÜNCHEN 03.04. / 17:45 Uhr
NÜRNBERG 02.04. / 17:30 Uhr
BERLIN 10.04. / 17:30 Uhr
KÖLN 09.04. / 16:00 Uhr
STUTTGART 09.04. / 22:15 Uhr
FRANKFURT 17.04. / 17:15 Uhr
HAMBURG 17.04. / 17:15 Uhr

Pandemic

panIn einer Militärbasis am Rand von L.A. wird fieberhaft nach einem Stoff gesucht, das tödliche, die Weltbevölkerung dahinraffende Virus im letzten Moment doch noch einzudämmen. Da die Mutation in Phasen verläuft, sind Infizierte und Nichtinfi zierte nicht immer leicht zu unterscheiden. Dr. Lauren erhält die Mission, einem Notsignal nachzugehen und mitten in der zerstörten Metropole nach Überlebenden zu suchen. Drei Dinge sollen bei der Rettungsaktion für das Team (mit dabei Alfie Allen aus GAME OF THRONES) oberste Priorität haben: das Leben Laurens als letzte Ärztin in der Basis, die hundertprozentige Gesundheit der Geretteten und das strikte Verbot, irgendwelche privaten Interessen bei der Operation zu verfolgen. Rein, raus, lautet die Devise. Wie fast unmöglich diese Aufgabe ist, zeigt sich allerdings schon beim Verlassen der geschützten Zone durch die mit Horden von Zombies infiltrierte Schleuse ...

Dass die mörderische Mission natürlich nicht geradlinig verläuft, sondern die Story unerwartete Haken schlägt, versteht sich von selbst. Nach unzähligen Hetzjagden und blutigen Nahkämpfen stellt sich am Ende einmal mehr die Frage: Was macht den Mensch zum Mensch?

SCREENINGS
MÜNCHEN 02.04. / 16:15 Uhr
NÜRNBERG 03.04. / 20:00 Uhr
BERLIN 09.04. / 22:30 Uhr
KÖLN 09.04. / 18:15 Uhr
STUTTGART 10.04. / 13:00 Uhr
FRANKFURT 17.04. / 15:15 Uhr
HAMBURG 16.04. / 18:00 Uhr

The Survivalist

survDie Welt ist am Ende. Schwindende Ressourcen haben die Erdbevölkerung dezimiert, und die wenigen Überlebenden kämpfen auf sich allein gestellt um jeden neuen Tag. Irgendwo in Nordirland hat sich einer von ihnen ein ärmliches Refugium erschaffen. Tief im Wald versteckt haust der Einsiedler in einer Hütte und ernährt sich von dem, was ihm sein zerzaustes kleines Feld liefert. Die feindselige Außenwelt hält er sich entschlossen mit Gewehr und raffinierten Fallen vom Leibe. Doch eines Tages steht die ältere Kathryn mit ihrer Tochter Milja vor seiner Tür und bittet um Schutz. Damit beginnt ein nervenzerreißendes Katz-und-Maus-Spiel voller Misstrauen und Angst. Und obwohl sich in dieser mitleidlosen Welt jeder selbst der Nächste ist, müssen die drei bald feststellen, dass die Paranoia unter dem gemeinsamen Dach immer noch besser ist als das, was draußen auf sie lauert ...

Statt verbrannter Erde und Verwüstung wie in den meisten Endzeitgeschichten regiert in THE SURVIVALIST die unheimliche Stille tiefer Wälder, die den menschlichen Geist auf seine ureigensten Instinkte reduziert. Eindrucksvoll getragen durch Martin McCanns kompromisslose Darstellung der Titelrolle und mit Damien Elliots bewundernswert perfekten Kamerafahrten zu epischer Größe getrieben, erweist sich Stephen Fingletons hochgelobtes Regiedebüt als wahrer Glücksfall für alle Fans des phantastischen europäischen Kinos.

SCREENINGS
MÜNCHEN 03.04. / 13:15 Uhr
NÜRNBERG 03.04. / 13:15 Uhr
BERLIN 10.04. / 15:00 Uhr / Gast
KÖLN 10.04. / 14:30 Uhr
STUTTGART 10.04. / 15:00 Uhr
FRANKFURT 16.04. / 15:30 Uhr
HAMBURG 16.04. / 15:45 Uhr

What We Become

whatNoch ist alles friedlich in der dänischen Vorstadtsiedlung Sorgenfri. Noch! Denn schon bald brechen Chaos und Wahnsinn über die Vorgärten herein, in Form eines rasend schnell um sich greifenden Virus, der vor nichts Halt macht. Nicht vor Nachbarn, nicht vor Freunden, nicht vor Familienmitgliedern. Die Staatsgewalt handelt sofort und riegelt die Häuser hermetisch ab. Drinnen sind die Menschen auf sich selbst zurückgeworfen. Draußen breitet sich die Seuche unaufhaltsam aus. Dafür sorgen die schlurfenden, kratzenden und vor allem beißenden Wirtsträger.

Nun hat auch Dänemark seine Zombieinvasion! Und was für eine. Gängige Untoten-Klischees lässt WHAT WE BECOME gekonnt links liegen, um sich auf das zu konzentrieren, was wirklich von Bedeutung ist: Nackter Horror und die allegorische Auslotung der Psyche der Betroffenen im Angesicht einer übermenschlichen Katastrophe. Obrigkeitshörigkeit oder Rebellion? Ohnmacht oder Aktionismus? Hilfeleistung oder Isolation? Zwischen diesen Polen schwanken die auf sich gestellten Bewohner von Sorgenfri. Wie sie sich auch entscheiden: Ihr sorgenfreies Leben ist für immer vorbei. Mit seiner guten Mischung aus nachvollziehbaren Charakteren und düsterem Schreckensszenario wirkt WHAT WE BECOME noch lange nach.

SCREENINGS
MÜNCHEN 03.04. / 11:30 Uhr
NÜRNBERG 02.04. / 13:30 Uhr
BERLIN 10.04. / 13:00 Uhr
KÖLN 10.04. / 12:45 Uhr
STUTTGART 09.04. / 15:45 Uhr
FRANKFURT 16.04. / 13:30 Uhr
HAMBURG 17.04. / 13:00 Uhr

The Witch

00e4d0e2096c557002ed9b2486b1153bNeuengland um 1630. Gerade erst ist der strenggläubige William mit Frau und fünf Kindern in der Neuen Welt angekommen, schon wird er mit seiner Familie aus der Kolonie-Gemeinde ausgestoßen. Mit bedrohlichem Knarren schließt sich das Tor hinter dem stolzen Fundamentalisten und lässt die sieben einsamen Seelen in die unerforschte Wildnis des neuen Kontinents ziehen. Am Rand eines dunklen Forsts findet die Familie einen Ort, um neu anzufangen, doch das Glück ist nicht von Dauer: Die Ernte verdirbt, das Vieh verhält sich seltsam und während eines harmlosen Spiels verschwindet Williams jüngstes Kind auf mysteriöse Weise. Mit der Suche nach dem Baby beginnt eine Reihe verstörender Vorfälle, in deren Verlauf der Wahnsinn schleichenden Einzug in die kleine Gemeinschaft hält. Gefangen in Isolation und Aberglauben entscheidet sich das Schicksal der Familie in einem wirbelnden Chaos aus Gewalt und Irrsinn ...

Robert Eggers‘ Regiedebüt, mit dem er den Regiepreis beim Sundance Film Festival gewann, ist eine Offenbarung. Weithin gepriesen als einer der erschreckendsten Filme der letzten Jahre ist THE WITCH weitaus mehr als nur eine Reise in den ultimativen Terror. Die wahre Angst findet Eggers in der makellos recherchierten Dunkelheit des puritanischen Zeitalters, dessen erbarmungslose Gottesfurcht jeden Funken Menschlichkeit auslöscht.

SCREENINGS
MÜNCHEN 03.04. / 22:00 Uhr
NÜRNBERG 02.04. / 19:45 Uhr
BERLIN 10.04. / 19:45 Uhr / Gast
KÖLN 09.04. / 20:15 Uhr
STUTTGART 10.04. / 19:30 Uhr
FRANKFURT 17.04. / 19:30 Uhr
HAMBURG 17.04. / 19:30 Uhr

Veteran

vetGeld regiert die Welt. Mit Macht, Stellung und Einfl uss kommen die Großen mit jedem widerwärtigen Verbrechen davon. Doch einer hat von diesen Machenschaften die Nase gestrichen voll: Do-cheol Seo, einer der letzten aufrechten Cops in der Metropole Seoul. Er will aufräumen mit Bestechung, Erpressung, mundtot gemachter Presse und halbseidenen Deals hinter verschlossenen Türen! Als ein befreundeter Truckfahrer vermeintlich selbst verschuldet fast zu Tode kommt, hat Seo seine Nemesis gefunden: Tae-oh Jo, Sprössling eines milliardenschweren Familienimperiums. Seos persönliche Vendetta ohne Rücksicht auf Karriere und Familie wird weit mehr in den Abgrund reißen als nur den sadistischen Industriellensohn.

Südkorea hat sich schon immer mit extrem vielschichtigen Thrillern hervorgetan: Ausgefeilte Figuren, abgründig emotionale Storylines, grandios choreographierte Martial Arts-Battles und nervenzerfetzende Showdowns machen das koreanische Kino zu etwas Besonderem. VETERAN ergänzt die wütende Ausgangssituation um einen wohl dosierten Schuss Humor. Bei den vergangenen Asian Film Awards ging VETERAN unter anderem in den Königsdisziplinen Film, Regie und Drehbuch an den Start.

SCREENINGS
MÜNCHEN 02.04. / 13:45 Uhr
NÜRNBERG 03.04. / 22:00 Uhr
BERLIN 09.04. / 13:30 Uhr
KÖLN 10.04. / 21:30 Uhr
STUTTGART 10.04. / 21:30 Uhr
FRANKFURT 17.04. / 13:00 Uhr
HAMBURG 17.04. / 21:30 Uhr

Disclosure: Ich habe mit dem FFF sowas wie einen non-monetären Deal am Start, von dem wir alle was haben: Ich bekomme vom FFF eine Dauerkarte für lau und ihr bekommt ebenfalls ein paar Tickets, Gewinnspiel kommt morgen dann.

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