Firefly im Free-TV: Space-Western auf Tele5 (Werbung)

Gepostet vor 6 Monaten, 7 Tagen in Misc Movies Share: Twitter Facebook Mail

firefly

Browncoats! Tele5 (hier auf Facebook) zeigt ab morgen „Firefly“ im deutschen FreeTV!

Gezeigt werden alle 14 Folgen (ursprünglich wurden nur elf der 14 produzierten Episoden gesendet) und zur Feier der neuen Heimat der Serenity gibt es vorab auf der Website des Senders jede Menge Specials, ein Gewinnspiel und Interviews mit den Schauspielern und Showrunner Joss Whedon.

Am 20. September 2002 ging die erste Folge „The Train Job“ über den Sender. Die Episode war eigentlich die zweite Folge, nachdem die anzugtragenden Entscheider bei Fox mit dem eigentlichen Piloten „Serenity“ aus Anzugträgergründen nicht zufrieden waren. Folgerichtig setzte man die Serie nach nur 11 Folgen ab und man dachte, das wäre es gewesen für Malcolm „Mal“ Reynolds und seine Gang.

serenityAber zum Glück und wie wir heute alle wissen: Es hagelte Proteste der Fans, die Serie legte sensationelle Verkaufszahlen auf DVD hin, gewann einen Emmy für „Outstanding Special Visual Effects for a Series“, die NASA weckte mit dem Soundtrack die Astronauten auf der ISS und DVDs der Serie und des Films „Serenity“ finden sich heute in der Medienbibliothek der Raumstation zum Entertainment der RealLife-Spacecowboygirls. Anders gesagt: Die Serie hatte trotz der Bedenkenanzugträger nicht nur überragenden Erfolg, sondern vor allem riesigen Einfluss auf das SciFi-Genre.

Im Jahr 2002 lief „Star Wars – Episode II“ in den Kinos, Lucas schleifte das Genre durch eine ermüdende Politik-Saga, „Minority Report“, „A.I.“ und „Matrix“ boten ästhetische Innovationen und waren im Kern bierernste Analogien auf gesellschaftliche Themen. SciFi-Fun fand vor 14 Jahren vor allem in Form von Unfug wie „Pluto Nash“ oder Flops wie der Game-Verfilmung „Wing Commander“ statt.

„Firefly“ platzte da mit einer frischen und unverbrauchten Wild-West-Optik rein und wie bereits der erste „Star Wars“ oder „Alien“ zuvor, brach die Serie mit glattgeleckten Raumschiffen und steril-futuristischer Ästhetik und verpasste dem Genre eine Frischzellenkur, die es so dringend benötigte.

Alle Beteiligten haben seitdem mehr oder weniger steile Karrieren hingelegt, zuvorderst natürlich Joss Whedon, der nach seinen Kult-Serien die größten Comic-Blockbuster für Marvel drehen sollte. Und was wurde aus der Besatzung der „Serenity“? Let's check:

Nathan Fillion aka Malcolm "Mal" Reynolds

Captain Malcolm "Mal" Reynolds (Nathan Fillion) spielte nach seinen Abenteuern auf der Serenity eine der Hauptrollen im Fun-Splatterfilm „Slither“ und „Super“ von James Gunn, die letzterem letztlich den Weg zum Regiestuhl von Marvels „Guardians of the Galaxy“ ebnete, in dem Fillion ebenfalls einen kleinen Auftritt als Gefangener hatte. Es folgten Rollen in „Desperate Housewives“ und „Dr. Horrible's Sing-Along Blog“ sowie Sprechrollen im Game „Halo 3“, Auftritte in „The Big Bang Theory“ und „Gravity Falls“. Derzeit arbeitet er an den Animationsfilmen „Henchmen“ und „Yamasong“.

Summer Glau aka River Tam

Summer Glau spielte in den nach „Firefly“ folgenden Jahren einen Terminator in den „Sarah Connor Chronicles“, hatte einen Gastauftritt in der „Big Bang Theory“, arbeitete erneut mit Joss Whedon an seiner Serie „Dollhouse“, spielte in Joe Lynchs LARP-Fun-Fantasyfilm „Knights of Badassdom“ und in DCs Comic-Serie „Arrow“ mit.

Gina Torres aka Zoe Alleyne Washburne

Gina Torres spielte bereits vor der Serie die Cas in der „Matrix“-Trilogie, es folgten Rollen in „24“, „Alias“, „Without a Trace“, „The Vampire Diaries“, „Star Wars Rebels“ und „Hannibal“. Seit 2011 spielt sie eine der Hauptrollen in der Anwaltsserie „Suits“.

Alan Tudyk aka Hoban "Wash" Washburne

Alan Tudyk blieb auch nach „Firefly“ vor allem bei Genre-Filmen und spielte unter anderem den Roboter Sonny in „I, Robot“, eine der titelgebenden Rollen im wunderbaren „Tucker & Dale vs Evil“, wirkte in „Transformers 3“, „Maze Runner“ und „Abraham Lincoln Vampire Hunter“ mit. Im vergangenen Jahr hatte er mit dem hervorragenden „Trumbo“ seinen Mainstream-Durchbruch und nach „Star Wars: Rogue One“ dürften ihm alle Tore offen stehen.

Morena Baccarin aka Inara Serra—a Companion

Morena Baccarin wirkte nach ihrer Rolle der Inara Serra in „O.C., California“, „Stargate“ und „V“ mit, bevor sie mit „Homeland“ endgültig Weltruhm erlangte. Derzeit spielt sie in DCs Batman-Serie „Gotham“ mit und ist in der Comic-Verfilmung „Deadpool“ im Kino zu sehen.

Adam Baldwin aka Jayne Cobb

Adam Baldwin arbeitete nach „Firefly“ neben Rollen in verschiedenen Serien vor allem als Voice-Actor für Videogames, unter anderem in „Half-Life 2: Episode Two“ und „Batman: Arkham Origins“. Möglicherweise hatte er auch deshalb vor anderthalb Jahren den Neologismus „Gamergate“ in die Welt gesetzt, was zu ein paar nicht weiter bemerkenswerten Verwerfungen im Internet führte.

Jewel Staite aka Kaywinnet Lee "Kaylee" Frye

Jewel Staite spielte nach dem Mechaniker auf der Serenity unter anderem in den TV-Serien „Stargate: Atlantis“ und „The Killing“ mit. Derzeit ist sie als Rachel Turner in der DC-Comics-Serie „Legends of Tomorrow“ zu sehen.

Sean Maher aka Dr. Simon Tam

Sean Maher wirkte in den kommenden Jahren in verschiedenen Fernsehfilmen und Serien mit, unter anderem in „The Mentalist“, „Warehouse 13“ und „Arrow“. Demnächst ist er im Science-Fiction-Film „ISRA 88“ als Wissenschaftler auf einer Mission ans Ende des Univerums zu sehen.

Ron Glass aka Derrial Book

Ron Glass hatte nach „Firefly“ eine Sprechrolle im Rollenspiel „Fable II“ und wirkte in ein paar „CSI“-Serien sowie in „Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D.“ als Dr. Streiten mit.

Tags: Series

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