Die Artisten der Gelegentlichkeit

Stephan Porombka über die neuen Artisten der Gelegentlichkeit. Schöne Wortschöpfung, „Artisten der Gelegentlichkeit“. Mag ich.

Wenn alles wirbelt, ist es müßig, Erwartungen nachzujagen. Das ist das große Glück der Gegenwart: Man kann zwei Gänge runterschalten. Oder drei. Man kann ja nicht alles erledigen. Man kann nicht alles haben. Man kann nicht alles lesen, nicht alles schreiben, nicht alles posten und nicht alles kommentieren. Das Beste ist, man wartet auf Gelegenheiten. Und wenn sie da sind, macht man was Schönes draus. Das ist der ganze Witz.