Die Perfektion namens Fargo

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Gestern schaute ich mir die ersten Folgen der neuen Staffeln von The Walking Dead und Fargo an, hintereinander. Nicht absichtlich, um irgendeinen Vergleich zu forcieren, sondern schlichtweg, da mir in den letzten Tagen die Zeit fehlte, um serientechnisch auf dem neuesten Stand zu sein und ich ein paar Sachen nachzuholen hatte. Erst The Walking Dead, dann Fargo.

fargo-season-2-kirsten-dunst-jesse-plemons1Der Unterschied ist erschütternd, der Kontrast ein grandioses Beispiel für faules, diletantisches, effektheischendes Storywriting einerseits, andererseits für das, was mit ein bisschen Fantasie, Gefühl für Visuals, Talent und Mut zu völlig unerwarteten WTF-Momenten tatsächlich narrativ auf einen Bildschirm zaubern kann. Denn, nachdem die erste Staffel von Fargo bereits mein heimlicher Favorit des vergangenen Jahres war, ist die Serie mit dieser ersten Folge bereits jetzt mein absoluter Liebling des Jahres.

Alles an der ersten Folge ist völlig grandios. Die Ausstattung, das Production-Design, das Casting, die Kamera, die Inszenierung, der Soundtrack, die Kostüme – alles perfekt. Die zweite Staffel sieht schon nach dieser einen Stunde besser aus als die erste, und die war bereits mein heimicher Serienliebling des vergangenen Jahres. (Heimlich deshalb, weil man an True Detective aus Gründen nicht wirklich vorbeikam.)

Man kann nur hoffen, dass die Einschaltquoten angesichts solch fantastischer Großartigkeit nochmal Gas geben, sonst haben wir hier eine weitere brillante Serie, die auf dem Friedhof der Mainstreammittelklasse begraben wird. Und ich schaue mir jetzt nochmal die erste Staffel auf BluRay in HD an, hier nochmal der Trailer zu Staffel 2: