Flüchtlingskrise durch Klimawandel in der FAZ

Gepostet vor 1 Jahr, 10 Monaten in #Misc #Politics #Climate #Environment #Refugees

Share: Twitter Facebook Mail

Ich so vor einem Monat: „Hat eigentlich schon wer Klimawandel und Flüchtlinge zusammen analysiert?“

Die FAZ so: Wir arbeiten daran. Die Kritik an den Schissern der Angstbürger ist mir da viel zu zaghaft in Frageform formuliert und Reinhard Merkel zieht am Ende mit einem läppschen „Antworten? Habe ich nicht.“ den konservativen Schwanz ein. Aber die Erkenntnis, dass die Flüchtlingskrise seine weit langfristigeren Ursachen mindestens teilweise im Klimawandel hat und das die westlichen Staaten deshalb sämtlichst in der Verantwortung stehen und die „Grenze des Zumutbaren“ alleine deshalb schon viel zu niedrig gedacht wird, ist für die konservativen Betonköpfe der FAZ schonmal ein erster Schritt in die richtige Richtung. Und dann könnten wir auch so langsam mal anfangen, von „Klimawandelvertriebenen“ zu reden.

Von allen Illusionen über die Möglichkeiten einer Steuerung der heutigen und erst recht der künftigen Flüchtlingsströme ist [die Unterscheidung zwischen „Kriegsflüchtlingen“ und „Wirtschaftsflüchtlingen“] wohl die aussichtsloseste. Zugleich wirft sie ein scharfes Licht auf die Frage nach dem normativen Fundament ihrer Unterscheidungen. Nehmen wir die „Klimamigranten“ der kommenden Jahrzehnte: Im Schema dieser Einteilung sind sie nichts anderes als Wirtschaftsflüchtlinge. Denn ihr typisches Wandermotiv wird selbstverständlich nicht erst das eines Atlantis-Szenarios sein, eines buchstäblichen Versinkens ihrer Heimat unter den gestiegenen Meeresspiegel. Lange davor wird es entstehen aus dem kriechenden Elend eines allmählichen Verödens ihres Lebensraums, dem Versalzen, der Erosion, dem Verschwinden ihrer Böden, dem Wachsen ihrer Armut, der Auflösung ihrer sozialen Systeme – der Aussicht also auf ein Leben, das sich dem Schreckbild des rechtlosen Naturzustands nähert, wie ihn Thomas Hobbes im „Leviathan“ imaginiert hat: „einsam, armselig, ekelhaft, tierisch und kurz“.

Home: Holidays in Cambodia

Böser, zwingender Kurzfilm von Daniel Mulloy: In Home, „Thousands of men, women and children struggle to get into Europe as…

Dreckwassereis

Polluted Water Popsicles: These gross, weirdly beautiful “pollution popsicles” are made from 100% pure sewage. Hung and her teammates visited…

Pittsburgh goes clean energy as a fuckfinger to Trump

After Trump pulled out of the Paris Agreement saying „I was elected to represent the citizens of Pittsburgh, not Paris“,…

Climate Agreement Pullout-Playlist

Daily Beast-Writer Asawin Suebsaeng a couple of minutes before Trump pulled out: Military jazz quartet accompanying Trump's Paris pull-out announcement…

Air Inks Streetart-Battle mit Feinstaub-Markern in Berlin (Werbung)

Vergangene Woche zeigten die Street Artists Andrea Wan, Gogoplata, Kera1, Cren & Akte One und Steffen Seeger während eines Artist-Battles…

Battle of the Air-Ink-Markers mit Feinstaub-Tinte in Berlin (Werbung)

Morgen ab 18:30 Uhr (hier das Facebook-Event) zeigen die Street Artists Andrea Wan, Gogoplata, Kera1, Cren & Akte One und…

Chatbot-Anwalt hilft bei Asyl-Anträgen

Im vergangenen Sommer programmierte ein 19jähriger Stanford-Student einen Chatbot-Anwalt, mit dessen Hilfe rund 250.000 Strafzettel angefochten wurden, wovon nicht weniger…

Shells 1991 PSA about Climate Change

Vor zwei Jahren wurde bekannt, dass Exxon seit Beginn der 80er über die Folgen der Verbrennung fossiler Treibstoffe und den…

AIR-INK: Pollution-Markers gefüllt mit Feinstaub-Pigment jetzt auf Kickstarter

Vor ein paar Wochen bloggte ich über die großartigen Air-Ink-Marker aus den Graviky Labs, das waren damals noch Prototypen und…

Pollution Markers gefüllt mit Feinstaub-Pigment

Leider gibt's die Marker der Graviky Labs bislang nur als Prototypen und sind (noch?) nicht im Handel erhältlich, die arbeiten…

2016 Heat Record: Check 🌞

Ende des Jahres hatte der Deutsche Wetterdienst bereits einen 2016er-Hitzerekord für hierzulande vermeldet, dasselbe gilt jetzt auch global: 2016 war…