The Web we lost

Gepostet vor 2 Jahren, 24 Tagen in #Misc #Tech #Blogs #feat #Internet #Journalism

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Der iranische Blogger Hossein Derakhshan schreibt nach sechs Jahren Haft über das neue Internet, das er nach seiner Entlassung vorfand. (Und die Illus von Tim McDonagh dazu sind der Knaller.) Kurz gesagt: Die Kritik ist vernichtend. Wenn Ihr heute irgendetwas lest, lasst es das hier sein: The Web We Have to Save.

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The hyperlink was my currency six years ago. Stemming from the idea of the hypertext, the hyperlink provided a diversity and decentralisation that the real world lacked. The hyperlink represented the open, interconnected spirit of the world wide web — a vision that started with its inventor, Tim Berners-Lee. The hyperlink was a way to abandon centralization — all the links, lines and hierarchies — and replace them with something more distributed, a system of nodes and networks.

Blogs gave form to that spirit of decentralization: They were windows into lives you’d rarely know much about; bridges that connected different lives to each other and thereby changed them. Blogs were cafes where people exchanged diverse ideas on any and every topic you could possibly be interested in. They were Tehran’s taxicabs writ large.

Since I got out of jail, though, I’ve realized how much the hyperlink has been devalued, almost made obsolete.

Ich habe genau hierzu – es geht um Clickbait, Link-Ökonomie und Aufmerksamkeitsströme – grade einen (nicht so) langen Artikel am Start, der ist fast fertig. Die oben zitierte Stelle stand etwas anders formuliert und minus dem Gefängnis-Part genau so schon vor Wochen da drin. (Yep, ich arbeite an dem schon 'ne ganze Weile.)

Diesen Text von Derakhshan baue ich da noch ein, das Teil kommt in ein paar Tagen und deshalb lasse ich die Comments hier mal zu.

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