5-25-77 cometh!

Über den Star Wars-Coming-Of-Age-Film 5-25-77 hatte ich zum ersten mal vor 10 Jahren (!) gebloggt, und jetzt soll das Teil endlich in die Kinos kommen. X-Posting von Sascha:

Das letzte Mal, als ich über den Star Wars Coming-of-Age Fanfilm 5-25-77 schrieb, versuchte der Mann hinter dem Streifen, Pat Johnson, verzweifelt die restlichen Arbeiten an seinem Film durch Crowdfunding zu finanzieren. Diese Kampagne verfehlte aber ihr Ziel und auch der im Jahr darauffolgende Versuch scheiterte so kläglich, dass ich alle Hoffnungen aufgab, den Film jemals zu sehen.

5-25-77.1Pat Johnson begann mit dem Dreh des autobiographischen Films über den Kinostart von Star Wars bereits im Jahr 2004, doch nach drei Vierteln des Drehs ging dem Indiefilmemacher das Geld aus. Seitdem hat er verzweifelt versucht, den Film irgendwie fertigzustellen. Nun scheint ihm das aber endlich gelungen zu sein. Yahoo gegenüber hat er nun erklärt, dass der Film fertig produziert ist und es schon einen Verleiher gibt, der den Film noch in diesem Jahr in die amerikanischen Kinos bringen will. Eine VOD-Lösung soll es ebenfalls geben. Wahrscheinlich hat die Macht es so gewollt, im Jahr der Veröffentlichung von The Force Awakens. Ich freue mich sehr, den Film endlich sehen zu können. Aber nicht unbedingt, weil ich einen guten Film erwarte, sondern einfach irgendwann froh bin, dieses Kapitel abschließen zu können.

Es ist aber eben auch nicht ohne Grund so gekommen, dass das Projekt mehr als ein Jahrzehnt durch die Produktionshölle wandern musste. Schließlich ist und bleibt dieser Film eine autobiographische Erzählung über den Kinostart von Star Wars. Dazu gibt es noch ein bisschen Jaws und sonstige Sci-Fi der Siebziger, sowie das natürlich total uninteressante Kräftemessen zwischen Trekkies und Warslern. Mehr als ein Nostalgie-Trip für 50-Jährige scheint da nicht drin zu sein. Natürlich gibt es da noch den Ansatz des leidenschaftlichen Filmemachers auf dem Lande, aber mit einem so unvermarktbaren Titel wie 5-25-77 ist klar, was man zu erwarten hat.

My intention was to make the movie look and feel like it was really shot in the ‘70s,” Johnson tells Yahoo Movies. “We painstakingly tried to re-create that period in every frame.”

Immerhin das ist ihm dank der langen Produktionszeit ein wenig gelungen. Der Film sieht tatsächlich alt aus – ebenso wie die Witze und das Drehbuch. Mal schauen, ob sich das Warten auf die “fanboy version of Almost Famous” tatsächlich gelohnt hat.