3001: The Final Odyssey-Miniseries

Ridley Scott wird für SyFy den vierten und letzten Teil von Arthur C. Clarkes Osyssey-Saga als Miniserie verfilmen. Hat tatsächlich viel Potential, vor allem wenn man bedenkt, dass hier SyFys „In-House“-Produzenten von Asylum nicht zum Zuge kommen.

3001 folgt der Story des in 2001 von Hal9000 umgebrachten und im Weltraum gefroren rumfliegenden Astronauten Frank Poole, der tausend Jahre später von einem Kometensammler im Kuipergürtel bei Neptun aufgesammelt und aufgetaut wird. Ab da gibt's jede Menge Future-Shock und auf einmal stellt Frank fest, dass der olle Monolith schon lange vor dem UN-Gebäude in New York rumsteht und seit tausend Jahren nach Hause funkt.

Interessant wird es sein, ob und wie die Serie auf ihre Film-Vorgänger eingehen wird, immerhin spielen die Ereignisse aus 2010 eine relativ tragende Rolle als Prämisse in 3001 und eine schöne Geste wäre es auch, Keir Dullea (The Original Dave) als Cameo nochmal vor die Kamera zu holen, immerhin hatte Dave Auftritte in allen Büchern, auch in der sehr unterschätzten Verfilmung von 2010 – den hab' ich übrigens mit 10 Jahren damals im Kino gesehen und hatte genau null Ahnung, worum es damals auf der Leinwand ging. Aber geile Optics! – und Dave dürfte auch in der Serie eine tragende Rolle spielen.

Jedenfalls: Ich bin leicht optimistisch, auch wenn SyFy mit Helix und Z-Nation jetzt nicht wirklich der Bringer für anspruchsvollere Genre-Dingsbums ist.