Porno per Informationsfreiheitsgesetz

15.10.2014 Misc #Legal #Porn

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Das hier dürfte die bürokratischste und langwierigste Aktion sein, um mal eben schnell Druck abzulassen (oder halt ein hartnäckiger Sammler alter Pornos):

Das Verwaltungsgericht Köln hat die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien dazu verurteilt, an einen Pornofreund eine analoge Kopie des im Handel vegriffenen Filmwerks "Carl Ludwig 2.Teil [– Carl Ludwigs heiße Träume]" herauszugeben. […] Der Kläger nun hatte sich auf das Informationsfreiheitsgesetz berufen und wertete das bei der Bundesprüfstelle archivierte Filmwerk als "amtliche Information", auf die er nach § 1 IFG einen Zugangsanspruch habe.

Telepolis: Öffentlich-rechtliche Kopieranstalt für die Privatsammler pornographischen Materials (via Eay)