Madrid University sold Bodyparts from 250 rotting Corpses in the Basement

Im Keller des Anatomie-Instituts der Universität Madrid verrotten seit sieben Jahren rund 250 Leichen bei Raumtemparatur vor sich hin, weil wegen „Wirtschaftskrise und Kürzungen“. Jetzt ist auch noch bekanntgeworden, dass die dort Leichen und Körperteile verkauft und vermietet haben sollen. Die Bilder von dem Keller dort erinnern nicht nur ein bisschen an die extrem creepy Keller-Szene aus Dawn of the Dead. Austerity Level: Rotting.

Wie "El Mundo" berichtet, sollen Mitarbeiter der Anatomie Spenderkörper und Teile davon an Ärzte und Firmen verliehen oder sogar verkauft haben. Es soll aber auch Seminare direkt an der Universität für externe Kunden gegeben haben: Ein solcher Kurs mit vier bis sechs Leichen habe demnach etwa 3000 Euro gekostet. Zu den Kunden sollen auch ein Versicherungskonzern und ein Zahnimplantatehersteller gezählt haben.

Dabei handelt es sich laut der Zeitung zwar um eine legale und gängige Praxis an spanischen Universitäten - aber wohl kaum so, wie es ein Insider dem Radiosender esRadio berichtete: Nach Aussage der Person seien die Leichen für "irreguläre Kurse" genutzt und gegen Geld verliehen worden. Daran hätte nicht nur das Institut, sondern auch einzelne Mitglieder der Fakultät verdient und sich so bereichert. Einige Leichen sollen auch in Teilen verkauft worden sein, der Insider nennt dem Sender esRadio Preise von 300 und 600 Euro für ein Knie oder einen Kopf.

spOnline: Skandalfund in Madrid: Universität soll Leichen verkauft und vermietet haben (via Fefe)

El Mundo: Cadáveres en alquiler a 750 euros los fines de semana en Medicina