Kochbuch von Asylsuchenden

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Großartige Idee einiger Studenten aus Berlin: Ein Kochbuch von Asylsuchenden mit Rezepten zu Speisen aus aller Welt für einen guten Zweck. Vor zwanzig Jahren (oder so) kam es bei uns im Kaff zu einem Übergriff an einem Asylantenheim, der von unserem Jugendzentrum ausging, in dem ich ziemlich engagiert war. War keine große Sache, eher eine Schlägerei, wie sie eben vorkommt. Wir haben dann ein Konzept erarbeitet und einen Koch-Abend im Asylantenheim veranstaltet (das genau gegenüber des JUZ untergebracht war) und das war ein voller Erfolg, hat allen superviel Spaß gemacht und alle waren spätestens ab da prima Nachbarn. Nicht zuletzt deshalb finde ich dieses Projekt ziemlich fantastisch.

Bestellen kann man das Teil per Mail an Email team@ueberdentellerrandkochen.de, hier die Website zum Projekt, Snip:

Neben Originalrezepten aus aller Welt stellt das Kochbuch 21 Menschen mit Flüchtlingshintergrund vor und vermittelt ihre Geschichte mit Hilfe des Kocherlebnisses. Von Afghanistan bis nach Mali, von "Basbūsah" bis "Chicken karahi", das Kochbuch lädt auf eine kulinarische Weltreise ein und verbindet dies mit sozialem Engagement. Denn für den Verkauf eines jeden Exemplars von "Über den Tellerrand kochen" wird eine Spende an PRO-ASYL generiert, zur Unterstützung von Projekten mit und für Asylsuchende.

spOnline hat einen Artikel zum Buch: „Flüchtlingshilfe, die schmeckt: Studenten aus Berlin haben ein Kochbuch mit Rezepten Asylsuchender herausgegeben. Darin geht es jedoch um viel mehr als um die Zutatenliste der Leibgerichte von Menschen aus Ländern wie Irak, Äthiopien und Afghanistan.“