Pornostreamingabmahnungsupdate 2

Kleines Update in der Pornostreamingabmahnungssache: RedTube haben in einem Interview abgestritten, Daten ihrer Nutzer weitergegeben zu haben. Sollte das wahr sein, bleiben im Grunde nur die Phishing-Methoden über eine Alternativ-URL, die bislang vermutet wurden.

MindGeek, the parent company of RedTube, denied allegations Monday that it divulged user information to third parties as outlined in a story reported by Die Welt. The adult entertainment conglomerate also said that it has no affiliation with the German law firm of Urmann and Collegen, which, according to Die Welt's article, sent hundreds of warning letters to surfers "who have allegedly seen several pirated porn [movies] on the portal." […]

MindGeek emphasized Monday that even IP addresses of users were never forwarded to any third parties at any time. "Our security measures and user privacy has always been a top priority for RedYube,” RedTube Vice President Alex Taylor said.

Darüber hinaus sind die Abmahnungen wohl zu einem großen Teil formal unwirksam. Da haben sich ein paar Vollidioten mit der „größten Abmahnwelle der Geschichte“ vollumfänglich in die Scheiße gesetzt.

In den Comments hatte man mir ja einen zu laxen Umgang mit dem Thema und Abmahnungen vorgeworfen, weil ich empfahl, sich mit den Zetteln doch lieber einen Joint anzuzünden. Nun, Udo Vetter sieht das mittlerweile wohl ähnlich: „Es spricht einiges dafür, dass man sich keine schlaflosen Nächte machen muss. Selbst bei den echten Abmahnungen von U + C ist schlichtes Ignorieren derzeit eine vertretbare Option.“

Kleine Warnung am Rande: Spammer verschicken gefakte Email-Abmahnungen aus der Zukunft.

Vorher auf Nerdcore:
Porno-Abmahnwelle über Phishing-Website
Pornostreamingabmahnungsupdate