Banksys Nazi-Art-Shopdropping with a Twist

Banksy hat heute eins seiner Crude Oil-Paintings (Ölgemälde auf alten Ölgemälde) in einen sogenannten Thrift Store gehängt, das sind Läden, deren Einnahmen an wohltätige Zwecke gespendet werden. Hier hat er nun ein banales Landschaftsgemälde gekauft, einen Nazi samt Armbinde draufgemalt und wieder reingehängt. Und tausend Yuppies rennen da jetzt hin, überbieten sich im Preis um ein Nazi-Bild: das Gemälde wird grade im Moment versteigert, bislang muss man für den Nazi über 200k Dollar latzen und die ganze Kohle kommt Obdachlosen zugute. Well played.

Von seiner Website: „'The banality of the banality of evil ' Oil on oil on canvas, 2013. A thrift store painting vandalised then re-donated to the thrift store.“

Die Zeile „The banality of the banality of evil“ dürfte sich in diesem Kontext auf das Buch Eichmann in Jerusalem: A Report on the Banality of Evil von Hannah Arendt beziehen. Schöne Aktion, funktioniert auf ganz vielen Ebenen.