The Walking Dead S03E09 – The Suicide King

Gepostet vor 4 Jahren, 4 Monaten in #Misc #Movies #Review #Series #TheWalkingDead #Zombies

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Die Serie steigt schon grandios schlecht ein: Daryl und Merle im Zombie-Cagefight, umringt von 20 Dorfeinwohnern, die klingen wie der Superbowl und die tagsüber bei Sonnenschein im Sonntagskleidchen durch Woodbury stolzieren, wenn das Kaff aber was zu feiern hat, holen sie die abgefucktesten Lumpen aus dem Schrank, damit auch so richtig Mad Max-Stimmung aufkommt. Merle verprügelt dann erstmal seinen Bruder Daryl, weil er irgendeinen Plan hat, der darin besteht, die Leute des Governors zu verprügeln. Rick und Maggie und Michonne helfen den beiden und man flüchtet aus Woodbury.

Keiner hat Bock auf Merle, weshalb sich Daryl von der Gruppe verabschiedet und zurück im Knast angekommen, ignoriert Rick zunächst den in der letzten Folge hinzugekommenen Tyreese, nur um sich dann wie ein komplettes Arschloch zu verhalten. Dann sieht er mal wieder seine Hackfleisch-Lori und gibt den Psycho-Rick. Dankenswerterweise ist die Folge nach dieser 50-Minuten-Folter zu Ende.

Ich hab' ja nur noch wenig Lust, dieser Serie irgendwelche positiven Seiten abzugewinnen. Die ersten paar Folgen der neuen Staffel waren stark bis gut, zum Ende der ersten Staffelteils wurden aber wieder grandiose handwerkliche Mängel offensichtlich, die dann gestern in der mit Abstand furchtbarsten Folge der Staffel bisher gipfelten.

Das Drehbuch ist grausam, die Charaktere handeln unlogisch und mit nicht nachvollziehbarer Motivation, die Kameraarbeit ist furchtbar, es gibt keinerlei Gespür für Erzählrythmus, die Darsteller sind unterstes Laien-Niveau (Komparsen) bis schlecht (Michonne) bis meh, das Sounddesign ist nicht vorhanden. Alleine die Zombie-Masken sind überdurchschnittlich gut, aber das genügt freilich lange nicht, um die Serie auch nur im Ansatz okayish zu machen.

Dazu kommt, dass Teile der Story komplette Zeitverschwendung sind. Wir wissen, dass Rick Tyreese aufnehmen wird, seine Überreaktion ist daher reichlich fehl am Platz. Wir wissen, dass Michonne Teil der Gruppe wird, es gibt keinen Grund, sie als den dermaßen stoisch-dumm-agierenden Holzklotz zu zeigen. Wir wissen, dass Daryl wieder auftauchen wird. Die Folge verschwendet rund die Hälfte ihrer Zeit mit überflüssigen Storywendungen. Einziger Lichtblick ist Tyreese, er ist der einzige Charakter der Serie, der sich nicht wie ein kompletter Pimmel verhält. Zusammen vielleicht noch mit Papa Hershel.

Die Serie ist mit diesem Abgrund der Dummheit gestern wieder beim Niveau des Endes von Staffel 1 angekommen. Ich werde die Serie natürlich weiter anschauen, weil deshalb. Aber The Walking Dead hat seit gestern einen neuen Namen: The Walking Crap.

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