Déjà-vu - Die Kunst der Kopie

Gepostet vor 5 Jahren, 1 Monat in #Misc #Art #Copyright #History

Share: Twitter Facebook Mail

YT Direktcopy

Spannende Ausstellung in der Kunsthalle Karlsruhe: "Déjà-vu? Die Kunst der Wiederholung von Dürer bis YouTube", Vernissage ist morgen abend ab 19 Uhr, die Ausstellung läuft dann ab dem 21. April bis zum 5. August. Tausendmal wertvoller als sogenannte Journalisten, die in Exceltabellenversteherschmierblättern Lobbyisten ihre zwanzig Jahre alten Argumente vortragen lassen.

Das Phänomen des Kopierens ist so alt wie Kunst selbst. Gerade im Zeitalter von „Copy & Paste“ gewinnt die Frage nach dem Stellenwert von Kopien neue Aktualität. Die Kunsthalle untersucht in einem Kooperationsprojekt mit der Staatlichen Hochschule für Gestaltung (HfG) Karlsruhe die vielfältigen Formen, Funktionen und Motive des Kopierens. Um die verschiedenen Facetten der Kopie sichtbar zu machen, spannt die Ausstellung den Bogen von der Kunst des späten Mittelalters über die Moderne bis zur zeitgenössischen Kunst und zur Welt des Internet.

HR2 Der Tag hat (wohl anlässlich dieser Ausstellung) eine Sendung zur Kopie im kulturhistorischen Kontext: Deja-vu - Der Zauber der Kopie

Das ist doch nur eine Kopie, nur eine Wiederholung des Bekannten. More of the same. So werten wir ab, so verlangen wir nach immer Neuem. Und tun dem Wiederholten, der Kopie und den Kopisten Unrecht. Denn zum einen ist es keineswegs einfach, eine gute Kopie zu erstellen. Eine sorgsam gearbeitete Taschenuhr nachzuschaffen - zum Beispiel. Zum anderen könnte der Uhrmacher auch erst, wenn ihm die Kopie gelungen ist, eine noch bessere Uhr entwickeln. Wiederholungen sind auch notwendiger Bestandteil jeder individuellen Biografie, sind ein Naturgesetz und die Voraussetzung für jeden Fortschritt. Wir alle sind Wiederholungstäter, und das ist auch gut so...

Deep Dreaming an Art Archive

Tolle Installation des türkischen Künstlers Refik Anadol, der eine künstliche Intelligenz und ihr Machine Learning auf das Archiv des SALT…

Lou Reeds „Walk On The Wild Side“ is transphobic

I'll leave this here without comment (yet): Is Walk on the Wild Side transphobic? Student group issues apology after playing…

History of the entire world, I guess

Bill Wurtz, „History of the entire world, I guess“. (via Waxy)

Neural Network dreams of riding a Train

Tolle Arbeit von Damien Henry: Ein Neural Network, ein sogenannter „prediction algorithm“, der Frames eines Videos „errät“, ausgehend vom jeweils…

Burning Banks

Alex Shaeffer malt seit Occupy Wallstreet gerne brennende Banken. Die Motive sind großartig, die Pinsel-Technik wackelt noch manchmal, aber okay.…

Bass Box Bounce Machine

Schöne neue Spielerei von Dmitry Morozov, 'ne Installation aus Kupferrohren, in denen Kugeln rumrollen und auf 'nen Subwoofer rumdotzen. Sowas…

Predictive Policing for Banksters

Schönes Ding von Sam Lavigne, Predictive Policing für Wirtschaftskriminalität im Finanzsektor, 'ne Robocop-App für Bankster. White Collar Crime Risk Zones…

DIY-Action-Figures on Hustler-Magazines

Tolle neue Custom-Toy-Serie von Sucklord aus Brooklyn, Actionfiguren auf Hustlers, Playboys und whatnot: „SUCPANELZ: Sex and Drugs – Found Action…

Electronic Music generated with Blood

Hübsche Installation von Dmitry Morozov, der einen Synth und den algorithmischen Klangerzeuger darin mit Batterien betreibt, die mit seinem eigenen…

Cluster

Cool Light/Sound-Installation by Playmodes „that explores relationships between space, time and perception.“ It's actually just a bunch of LED-Tubes synched…

Banksys Bethlehem Barrier Wall Hotel

Banksy hat ein Hotel in Betlehem eröffnet mit weitläufigem Blick auf die Israeli West Bank Barrier. Ich mag den kaputten…