Harald Lesch erklärt die großen Weltmaschinen

Ich höre grade die Podcast-Reihe von HR2 Wissen, in der Harald Lesch die „großen Weltmaschinen“ erklärt. Die einzelnen Teile sind nicht lang (15 Minuten) und im GSI, wo der Phelixlaser in Darmstadt steht, haben nicht ein, sondern zwei alte Kumpels von mir mal gearbeitet. Der eine als wissenschaftlicher Mitarbeiter, der andere als Hausmeister. Echt.

1. Das Teleskop in der Wüste [VLT - Very Large Telescope] (MP3, hier der Link zum Artikel beim HR2)
Es ist das beste Fernrohr der Welt. In der trockensten Wüste der Welt, in einer Höhe von 2.600 Metern, haben Astronomen vier 8,2 Meter große Spiegel errichtet, um dem Universum mit bisher ungekannter Genauigkeit auf die Spur zu kommen. "Dort in Chile wird astronomische Weltgeschichte geschrieben, niemand schaut tiefer in den Kosmos als die Astronomen in der Wüste", sagt Harald Lesch.

2. Das Mikroskop in der Schweiz [Large Hadron Collider] (MP3, hier der Link zum Artikel beim HR2)
Auf ganz neutralem Boden - oder besser unter ganz neutralem Boden - in der Schweiz versuchen Physiker, mit einer 27 Kilometer langen Ringbeschleunigeranlage herauszufinden, was die Welt im Innersten zusammenhält.

3. Der Backofen in der Provence [Fusionsreaktor ITER] (MP3, hier der Link zum Artikel beim HR2)
In der Provence in Südfrankreich wollen Wissenschaftler beweisen, dass es uns Menschen gelingen kann, die Kraft der Sonne zu bändigen und für unsere Zwecke auszunutzen. Dafür entsteht ITER, der größte Ofen der Welt.

4. Der Laser in Darmstadt [Phelix] (MP3, hier der Link zum Artikel beim HR2)
Phelix, ein gewaltiger Laser, steht in Darmstadt, im GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung. Er produziert einen 30 Zentimeter dicken Laserstrahl, der Energiedichten erzeugt, wie sie sonst nur im Inneren von Sternen zu finden sind.

Harald Lesch erklärt die großen Weltmaschinen