Bundesregierung steht zu weichen Dildos

Die Grünen streben ein „harmonisiertes europäisches Vorgehen bei gefährlichen Stoffen“ in weichen Dildos an, da dies „kein auf Deutschland begrenztes Problem“ sei. Auch beruhigend: „Nach Angaben niederländischer Warenprüfer könnten Vibratoren aus Kunststoff bis zu zehn Stunden pro Woche gefahrlos benutzt werden.“ Na denn.

Manche Vibratoren stanken so penetrant nach Chemie, dass Tester anmerkten: Schon beim Auspacken verfliege jegliche Lust. Risiken durch Sexspielzeug? Die Grünen wollten es genau wissen.

Die Bundesregierung plant keinen nationalen Alleingang gegen riskante Weichmacher in Dildos, Vibratoren und anderem Sexspielzeug.

"Die Verwendung von gefährlichen Stoffen für die Herstellung von Erotikartikeln ist kein auf Deutschland begrenztes Problem", heißt es in der Antwort auf eine Anfrage der Grünen, auf die am Montag der Pressedienst des Bundestags hinwies.

Mit nationalen Alleingängen könnten auch kaum Internetbestellungen und Importe geregelt werden. Deutschland unterstütze dagegen ein harmonisiertes europäisches Vorgehen bei gefährlichen Stoffen.

Regierung bleibt bei "weichen" Dildos (via +Ulf, Bild: Christina Xu)