M.I.A. und Editors live @ Exit Festival, Serbia

Gestern die Editors und M.I.A. gesehen. Erstaunlich, wie Festival-kompatibel die Editors mittlerweile sind, ich erinnere mich an ihren Auftritt auf dem Hurricane 2007, wo sie schon okay waren, aber noch lange nicht so professionell, wobei Tom Smith (Vocals) schon damals auf der Bühne herumtorkelte. Mittlerweile sind seine Anfälle allerdings besser einstudiert und sie sind nach wie vor einen Hauch zu pathetisch. Editors eben.

Danach M.I.A., die gleich zu Beginn erstmal für Tumulte bei den Fotografen sorgte, indem sie die auf die Bühne lies, sich danach in den Fotograben und ins Publikum stürzte und sich dabei (tatsächlich) fast auf mein Gesicht setzte. Die Aufnahmen von M.I.A. sind allesamt verwackelt bis unbrauchbar, die Sequenz mit ihr im Fotograben allerdings ist visuell superinteressant, die Doppelbelichtungen kamen genau so aus der Kamera, oben nur einer der Shots als Teaser. (Ich finde ohnehin, dass verwackelte Konzertfotos eine ganz eigene Ästhetik haben, zu Jarvis Cocker/Pulp habe ich auch ne ganze Serie von Fotos, auf denen er wie ein Geist aus Protoplasma aussieht, diese Fotos kommen alle noch.)

Die Dance-Arena, in der danach Underworld und Carl Craig spielten, war mir viel zu voll (und viel zu voller Douchebags), weshalb ich darauf dankend verzichtet habe. Nachher sehe ich Santigold, Jamiroquai (naja, ich weiß, aber dann kann ich den endlich mal abhaken), Hadouken und, vorausgesetzt die Dance Arena ist diesmal nicht ganz so voll, Groove Armada und DJ Sneak, den ollen Relief-Helden.

Und jetzt: Sonne, Eis, Mädchen, Donau und Nichtstun.