Monty Pythons Leben des Brian online


(Arte Direktotternasen, via Nils)

Gestern lief Brian auf Arte, jetzt auch online für sieben Tage. Wir haben haufenweise davon… hinten… im Haus und ich habe den Löffel gefunden, Herr! Außerdem scheint mir die Sonne aus dem Hintern, Jungchen, ich und meine Frau sind Brian und überhaupt: Jede anti-imperialistische Gruppe wie die unsere muss eine solche Interessendivergenz innerhalb ihrer Machtbasis reflektieren.

Nach dem Klick noch die beiden letzten Teile der Doku „Monty Python – Fast die ganze Wahrheit!“, die gestern nach dem Film liefen. Die komplette Doku mit allen Teilen gibt's hier.

Teil 5

Nicht zuletzt der finanzielle Erfolg ihrer Hollywood-Filme, allen voran die zum Kultfilm avancierte Komödie "Das Leben des Brian", die als Parodie auf das Leben Jesu bei Kirchen und gläubigen Christen zu Unmut führte und deren Schlusslied "Always Look on the Bright Side of Life" weit über den Film hinaus bekanntwurde, verschaffte den Monty Pythons neue Freiräume für Soloprojekte. So spielte John Cleese neben Jamie Lee Curtis in "Ein Fisch namens Wanda" und entwickelte die Comedy-Serie "Fawlty Towers". Und Terry Gilliam inszenierte die Erfolgsfilme "Time Bandits" und "Brazil".

Die fünfte Folge der Reihe stellt außerdem die Frage, warum typisch britische Fernsehshows wie die der Monty-Python-Truppe auch in den USA und Japan derart erfolgreich sein konnten.

Teil 6

Wie kam es eigentlich dazu, dass die Kino- beziehungsweise Fernsehzuschauer über die Dosenfleisch essenden Ritter in der Mittelalterparodie "Die Ritter der Kokosnuss" und Sketche wie "Der Papagei ist tot" überall in der Welt in schallendes Gelächter ausbrachen? Und was führte dazu, dass eine Komikertruppe, die aus vier Engländern, einem Waliser und einem "falschen" Amerikaner bestand, begeistert gefeierter Teil unserer Kultur wurde und dass deren absurde Sketche und aberwitzigen Kinowerke auch heute noch als Computerspiele und Bühnenmusical erfolgreich weiterleben?