Podcast: Das Atom und die Popkultur

Superinteressanter Beitrag von BR2s Generator:

Ein Arzt kontrolliert Kinder auf Radioaktivität. Der Geigerzähler knistert. Eine Szene aus dem allerersten Godzilla-Film aus dem Jahr 1954, den es bis heute nur im japanischen Original zu sehen gibt. Sie spielt in einem völlig überfüllten Krankenhaus. Kurz vorher ist die Riesenechse Godzilla durch Tokio gestampft und hat mit ihrem Atom-Atem eine Spur der Verwüstung hinterlassen. So wie der Geigerzähler das Unsichtbare hörbar macht, macht Godzilla das Unsichtbare sichtbar: das atomare Trauma Japans. Godzilla ist die zum Monster gewordene Angst Japans vor der Atom-Katastrophe. Es folgen noch 27 weitere Godzilla-Filme. Doch nicht nur in Japan beschäftigt sich die Popkultur mit dem Phänomen Atomkatastrophe, auch in den USA setzt man sich mit dieser unheimlich mächtigen, aber eben auch unheimlich gefährlichen Kraft auseinander. In diesem Generator soll es um die Frage gehen, wie die Popkultur die Atomgefahr verarbeitet hat. Wie hat sich die Darstellung der atomaren Gefahr mit der Zeit verändert? Gibt es Unterschiede zwischen Japan, den USA und dem Rest der Welt? Was haben uns Kunst und Kultur, Filme, Comics und Computerspiele über den nuklearen Tod zu sagen?

Das Atom und die Popkultur - Eine Kulturgeschichte des nuklearen Super-Gaus in Film, Comic und Computerspiel (MP3, mehr Infos hier, via Swen)