WikiLeaks Bindenwerbung

Gepostet vor 6 Jahren, 8 Monaten in #Misc #Politics #Censorship #FreedomOfSpeech #Media #Wikileaks

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Diese Werbung für Damenbinden steht irgendwo in Pakistan. Derweil wurde Julian Assange gegen Kaution aus der Haft entlassen und spOnline hat einen guten, treffenden Artikel über Wikileaks und die Netzsperrendebatte.

Hätten die USA ein Zugangserschwerungsgesetz, wie es Ursula von der Leyen einst vorgeschlagen hat, hätten sie die nötige Infrastruktur - wie würden sie heute verfahren? Würde dieses Werkzeug weiterhin nur gegen Kinderpornografie eingesetzt? Oder wäre ein Land, in dem man Soldaten das Zeitunglesen verbietet, nicht womöglich doch bereit, eine solche Infrastruktur auch zum Schutz der eigenen Bevölkerung vor allzu viel Information zu nutzen? Wären Wikileaks.ch, Wikileaks.de und all die anderen Alternativadressen (mittlerweile sind es weit über 2000), unter denen man die Botschaftsdepeschen und andere Dokumente heute selbst nachlesen kann, von den USA aus noch zu erreichen? Oder würde im Interesse der nationalen Sicherheit nicht vielleicht doch gefiltert?

Medienzensur in den USA: Was WikiLeaks mit Internetsperren zu tun hat (via Netzpolitik, BoingBoing)

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