Gesellschaft für Fantastikforschung

Jörn schreibt mir: „Am 1. Oktober hat sich auf der internationalen Konferenz „Andere Welten“ in Hamburg die „Gesellschaft für Fantastikforschung“ (Facebook) gegründet. Ziel der GFF ist die „Förderung der Erforschung der Fantastik in Kunst, Literatur und Kultur im deutschsprachigen Raum“, nicht zuletzt, um den Vorsprung zu den angelsächsischen Kollegen zu verringern, die traditionell weniger streng zwischen Hoch- und Popkultur trennen. Auf interdisziplinären Fachtagungen sollen Erkenntnisse der Geistes-, Sozial- und Kunstwissenschaften zu Fantasy, Sci-Fi, Horror etc. zusammengetragen und diskutiert werden.

Wer also schon immer in der Uni einen Vortrag halten wollte, warum auch Vulkaniern Sinnkrisen nicht fremd sind, Vampire als Symbole des Kapitalismus nicht taugen, Jediismus eine sozialdarwinistische Ideologie ist oder Frodo Probleme mit verdrängter Homosexualität hat, darf in diesem Rahmen auf Applaus statt Gelächter hoffen.

Aber auch eher schüchterne Nerds könnten durch eine Mitgliedschaft bei der nächsten Convention vielleicht mit einem gewissen Erkenntnisvorsprung punkten. Akademische Grade sind für die Mitgliedschaft nicht nötig.“