The Walking Dead 12: Life Among Them

Während ich das hier schreibe, hat man der zweiten Staffel der Serie zu „The Walking Dead“ grade offiziell grünes Licht gegeben. Passt ja hervorragend. Jedenfalls: Der zwölfte Sammelband versammelt die Ausgaben 67-72, die ich alle schon vor ein paar Wochen gelesen hatte, macht aber nix, Walking Dead liest man ja gerne zweimal. Oder dreimal.

Hier stoßen sie schon bald auf eine abgeschottete Kolonie Überlebender, die um ihre Wohnanlage einen befestigten Zaun errichten und dahinter einem beinahe geregelten Leben nachgehen. Kirkman hat in den vergangenen Ausgaben sehr viel Tempo rausgenommen, die Zombies sind im zweiten Teil dieses Bandes eher rar gesät und dennoch gibt es einen extrem grausigen Teil, der aus einem reinen Dialog besteht und von einer Story handelt, die vor zwei Jahren (oder so) im Internet rumging. Danach schmeckt man Augäpfel.

Wieder steht die Charakterentwicklung und die sich verändernden Figurenkonstellationen im Zentrum des Comics, man spürt, wie Kirkman die Weichen für das stellt, was da noch kommen mag. Es bleibt diese unangenehm ziehende Grundstimmung des Comics, die Gewissheit, dass sie noch da draußen sind, die Untoten und man hetzt von Panel zu Panel um zu erfahren, was als nächstes passiert – und Kirkman spannt einen diesmal wirklich tierisch auf die Folter. Die Heftserie steht grade bei Ausgabe 76, der nächste Sammelband beinhaltet die Ausgaben 73-78… ich rechne mit einem Ausbruch von… irgendwas in der nächsten Nummer. Und fuck, I can't wait!

Wie immer absolute Leseempfehlung, Walking Dead ist das beste Zombie Comic unserer Zeit. Nach dem Klick noch die Cover der Hefte 67 bis 72.

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