Gangs of LA

17.08.2010 Misc #Crime #Death

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Johannes schreibt in seinem Blog grade vor allem über Gangs von Los Angeles. Klingt alles superspannend und das liest sich auch so.

Ich recherchiere derzeit im Umfeld von Gangs in Los Angeles. Die Recherche scheint mir recht spannend zu sein und ich habe beschlossen, sie in diesem Blog unter dem Kategorienamen “Where are you from?” öffentlich zu machen. Wohin sie führt, ist offen. Ich habe noch nie eine Recherche veröffentlicht, das ist also ein Experiment für mich, auch, weil ich hier ungesicherte Vermutungen und Erlebtes ohne Gegenchecks veröffentlichen werde.

Im ersten Text geht es gleich mal ans eingemachte: Die Gerichtsmedizin.

Für den, der zu lange in den Räumen der Gerichtsmediziner bleibt, beginnt Los Angeles aus Mordfällen zu bestehen. Tausende Geschichten formen eine Stadt. Erinnerst du dich noch, sagen die Angestellten untereinander, an den Waisenjungen, der im Kamin stecken blieb, und erst 20 Jahre später gefunden wurde? Weisst du noch, die alte Frau, von der die Verwesung nur noch ihr Gebiss übrig liess?

Über 20 000 Mal werden die Gerichtsmediziner jedes Jahr gerufen, viel zu oft, um jeden Fall anzunehmen. Sie kümmern sich nur noch um die Fälle, in denen Mord wahrscheinlich erscheint. Wer dennoch die Autopsie eines Angehörigen wünscht, muss 7000 Dollar bezahlen. Vorausgesetzt, es wird dabei kein Mord entdeckt. Falls doch, trägt der Staat die Kosten.