Fotos aus dem Museumskeller

Klaus Pichler hatte mir gestern einen Link zu seiner Staub-Fotoserie geschickt. Die fand ich nett, aber super fand ich die Reihe „Skeletons in the closet“, die Museumsräume (vor allem die Keller) des Naturhistorischen Museums in Wien zeigen. Awesome!

Im Museum wird nicht nur ausgestellt, sondern auch gesammelt, aufbewahrt und geforscht. Und das bedingt einerseits spezielle Raumsituationen und andererseits, dass man die Exponate so lagert, dass sie möglichst wenig Platz wegnehmen, aber auch jederzeit auffindbar sind. Alleine die Fischsammlung hat über 2 Millionen präparierte Fische und Skelette, die teilweise noch aus der Kaiserzeit stammen. Oder in der Anthropologie gibts 45.000 menschliche Schädel und Skelette.

Und diese Menge an Exponaten wird gelagert - teils in Hi-Tec- Schränken, teils eher wo es halt gerade liegenblieb. Und das schafft ganz eigene Stimmungen und Stilleben. Ich hab vor über einem Jahr angefangen, die nichtöffentlichen Räume des Museums zu erforschen (also eben Keller, Institute, Depots und auch solche Räume,die keinem Institut zugeordnet sind und die sich deshalb langsam mit Zeugs füllen) und bin sicher noch länger damit beschäftigt, weil das Haus einfach so riesig ist. 45.000 Quadratmeter! Derzeit bin ich fast jeden Tag dort (hat was, bei 36 Grad Aussentemperatur im konstant 11 Grad kalten Keller). Hitzewelle my ass...

Skeletons in the Closet

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