Art Spiegelman-Interview auf Arte, Joe Saccos Gaza 1956


(Youtube Direktgaza, via Unfug)

Ich habe mich grade einmal quer durch die Sammlung von Arte-Videos im Youtube-Channel von MediaContainer geklickt, die sehr viele Videos von Artes Berichterstattung vom Comic-Festival Angouleme 2010 online haben, die interessantesten waren da für mich: obiger Clip über historische Comics und Joe Saccos „Gaza 1956“, das Video „Comickunst in den Sexties - Sexuelle Revolution in der Kunst“ und folgendes Interview mit Art Spiegelman, dessen Maus ich auch viel zu lange ich nicht mehr gelesen habe.

Teil 1

Infos und die weiteren 4 Teile nach dem Klick.

Arte-Tv, Jan. 2010: Die Dokumentation porträtiert den mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Zeichner und Autor, der sich als interessante und vielschichtige Persönlichkeit präsentiert.
Schon früh ging er nach New York und übte dort mit Magazinen wie "Arcade" und "Raw" - gegründet mit seiner Frau Françoise Mouly - einen prägenden Einfluss auf den Underground-Comic aus.
Das 1986 erschienene Comic "Maus" machte Art Spiegelman schlagartig berühmt. Ausgehend von den Erinnerungen seines Vaters, die er bis zu dessen Tod auf Kassette aufzeichnete, schildert er in "Maus" das Schicksal seiner Eltern im Holocaust. Der Comic wurde schnell Kult. Es wäre allerdings ungerecht, Spiegelman allein darauf zu reduzieren.

Die Dokumentation zeigt die vielschichtige Persönlichkeit des Künstlers und geht auf seine schwierige Familiengeschichte ein. Dabei wird deutlich, dass der außergewöhnliche berufliche Werdegang des Zeichners eng mit seinem persönlichen Leben verknüpft war. Spiegelman spricht auch offen über seine Schaffenskrise und wie ihn der Erfolg von "Maus" blockierte und jahrelang am Arbeiten hinderte.

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Teil 5

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Art Spiegelman, Joe Sacco