Left 4 Dead 2 (Game-Review)

Ich habe am Wochenende haufenweise Pixelzombies abgeknallt und Left 4 Dead 2 gespielt. Den Vorgänger fand ich gut, aber tatsächlich fand ich dessen recht eintönigen Szenarios – immer nachts, fast immer urban – recht schnell ermüdend. Aber ich mochte den, immerhin endlich mal ein Zombie-Shooter, der diesen Namen wirklich verdient. L4D2 liebe ich allerdings und das hat ein paar ziemlich oberflächliche Gründe.

L4D2 spielt am Tag und in abwechslungsreicheren Umgebungen. Man kämpft sich durch die Sümpfe von Louisana, durch ein Einkaufszentrum (ha!), eine Kirmess, ein Stadion und mehr und das gibt für einen Shooter sehr viel mehr her. Auch die rudimentäre Story ist stringenter erzählt, als im Vorgänger. Flieht man im ersten Level nach der Mall mit einem Auto, steht man im nächsten Level mit genau diesem Vehikel leergefahren in der Pampa und muss sich von neuem zu Fuß durchschlagen.

Wirkliche Innovationen sucht man natürlich vergebens, ein paar neue Waffen hier, ein oder zwei neue Modi dort – geschenkt. Das tragende Upgrade ist die oben beschriebene Optik, die mir sehr viel besser gefällt, als die des ersten Teils. Ob einem das aber wirklich das Geld wert ist, um sich das Spiel zuzulegen, muss jeder selber wissen.

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Hier nochmal der Trailer:

(Youtube Direkt)