Dragon Age (Game Review)

27.11.2009 Games Misc #Review

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Ich bin seit letztem Wochenende mit Dragon Age beschäftigt, dem neuen Game von Bioware, deren Star Wars-RPG Knight of the Old Republic ich damals, so wie jeder andere, verschlungen und insgesamt dreimal durchgespielt hatte.

Dragon Age ist ein ganz klassisches Fantasy Rollenspiel und dabei herrlich altmodisch, nur die Mischung aus action- und rundenbasiertem Kampfsystem erinnert wirklich an Biowares RPG-Innovationen. Dabei hat es die gleichen kleineren Mängel, wie andere Bioware-Games: Die Animationen sehen nicht wirklich wirklichkeitsgetreu aus (aber nicht so verhunzt, wie etwa in Elder Scroll Morrowind oder Oblivion, deren Figuren ja immer aussehen, als hätten sie Rasierklinge unter den Achseln und in den Kniekehlen), das Kampfsystem spielt sich so ein kleines bisschen hakelig und Originalität sucht man bei Dragon Age vergebens.

Das macht aber alles nix, vorrausgesetzt, man kann mit klassischen Fantasy-RPGs etwas anfangen. Und ich kann.

Die Eingangsstorys sind für alle Rassen (die herkömmlichen Mensch, Elf und Zwerg) und manche Klassen unterschiedlich. Als Mensch spielt man ein Verratsszenario in einem Schloß, als Magier-Elf hilft man einem Liebespärchen beim Entkommen, bei dem sich der Lover als fieser Blutmagier herausstellt. In allen Fällen landet man bei den Grauer Wächtern und spielt von hier aus den Rest der Story, in deren Verlauf man den fiesen Dämonen den Gar ausmachen muss. Klassisch eben.

Trotz der oben genannten kleineren Makel dürfte das Spiel jedem einen riesen Spaß machen, der etwas mit Fantasy Rollenspielen anfangen kann. Und der Rest dürfte sich dafür wahrscheinlich sowieso nicht interessieren. Kaufempfehlung für alle Dragonslayer jedenfalls.

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