Manhattan and Tokyo after the Flood 2012

Studio Lindfors haben eine sehr schöne Serie von Illustrationen, die Manhattan und Tokyo nach der Flut durch Klimawandel zeigen. Venezianische Gondeln auf dem Times Square und Turmspringen von Hochhäusern… wenn die Apokalypse so aussieht, kann sie gerne kommen.

Called Aqualta, the project is an exquisitely produced tour of a hydrologically transformed metropolis. Gondolas float through a still-blazing Times Square; people fish atop gravel banks that have built up beside inundated skyscrapers; and an aerial network of blimps, catwalks, pedestrian skyways, and cable cars passes and sways above the Venetian streets.

The City and its Flooded Double

Und apropos Apokalypse:

Ich habe mir ja gestern „2012“ angesehen und im Gegensatz zu Batzman bei den Filmfreunden halte ich den für einen typischen Emmerich und damit eher so mittel. Sicher, die Katastrophen-Szenen sind wahrscheinlich die am besten getricksten und, naja, katastrophigsten der Filmgeschichte und alleine dafür hat sich der Film bereits gelohnt, aber die letzte halbe Stunde ist mal wieder unerträglicher Emmerich-Schmonz, noch dazu sieht man dem Film in dieser Phase sein Budget nicht wirklich an.

„2012“ ist ganz klar ein guter Film gemessen an Emmerichs sonstigen Auswürfen, dennoch bleiben, wenn man die Tricks und den Apokalypsen-Porn mal wegwischt, nur die gleiche klebrige Emmerich-Grütze, die man aus all seinen Filmen leider schon zu genüge kennt. Wenn man damit leben kann (und das kann ich), dann kann man sich den Film durchaus im Kino ansehen, auch wenn „2012“ sein Feuer bis zur Mitte so ziemlich verschossen hat und danach zu einem ziemlich simplen Quark wird – so wie jeder Emmerich-Film.

Aber, und das muss man einfach auch sagen, die Szene der Flucht aus Los Angeles dürfte wohl die beste Szene in einem Katastrophenfilm der Filmgeschichte sein und Emmerich dürfte mit „2012“ den Katastrophenfilm to end all Katastrophenfilme vorgelegt haben. Und das ist ja schonmal was.