Vom Flaschenöffnen mit verstauchtem Finger

13.09.2009 Misc #Beer #Storys

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Anstatt mir irgendeinen Kommentar zu dieser ganz und gar schauerlichen Veranstaltung in drölf Fernsehanstalten da grade abzuringen, in der die beiden Protagonisten in einem Wettbewerb um die größtmöglich darzubietende Steifheit vor der Kamera beide am laufenden Band Höchstbewertungen von meiner Seite aus einfahren und deren Stock im Arsch ja schon weit oben wieder rauskommt und hoffentlich bald die Studiobeleuchtung kaputt haut, damit da endlich schluß ist mit diesem Schauerspiel… anstatt mir also darüber einen Kommentar abzuringen, möchte ich auf ein echtes Problem im Alltagsleben mit verstauchtem Daumen hinweisen.

Man muss wissen, seit Jahren – ach was!: Jahrzehnten! – öffne ich nun schon meine allabendlichen wohlverdienten Biere mit einer kurzen, mir schon in Fleisch und Blut übergegangenen Bewegung mit einem Feuerzeug. Dazu greift man die Flasche am oberen Rand und nutzt den Daumen zum Einsatz einer Hebelwirkung durch das Feuerzeug, das den Kronkorken im besten Fall im hohen Bogen in den Müll befördert.

Allein: Mit einem verstauchten Daumen oder genauer: Mit einem verstauchten Daumenwurzeldingsgelenk kann man diese Bierflaschenöffnertechnik in die Tonne treten. Mit Links funktioniert genausowenig, weil sich dank der griffkraftverringernden Wirkung der Verletzung nicht genug Druck auf das Feuerzeug aufbauen lässt. Und einen Flaschenöffner besitze ich nicht, aufgrund der jahrelangen, guten Erfahrungen mit der herkömmlichen Methode.

Und nun? Dosenbier?