Jako AG und seine Anwälte bullshitten Blogger wegen ihres Bullshits zu Newsagreggatoren

Statt dass Jako endlich die Reißleine zieht, die Anwälte zurückpfeifft und dem Blogger eine Jahresdauerkarte fürs Stadion schenkt, versuchen sie jetzt lieber, seine Meinung zu kaufen. Das ist doch auch mal was: Wir verklagen Dich, dann verklagen wir Dich nochmal, wenn Du dann aber was schönes über uns schreibst, ziehen wir wenigstens eine der Klagen zurück. Es geht also immer noch ein Stückchen tiefer bei Klogriffen.

Businesskasper doing it wrong! Epic Fail!

Am Mittwoch versuchte die Firma dann, den Schaden einzudämmen. Sanguinettes Kollege Giuseppe D'Antuono kündigte gegenüber der SZ an, dass Baade in Kürze eine Erklärung veröffentlichen wolle. Der Fußballtrainer sagte jedoch, die Anwälte hätten ihn zu einer für Jako günstigen Meinungsäußerung überreden und ihm im Gegenzug die zweite Forderung über 5100 Euro erlassen wollen. Er aber wolle sich erst dann positiv im Internet äußern, wenn alle Forderungen fallengelassen würden.

Geballte Blogpower: Imageschaden für Jako (via Koepke)

[update] Liest sich im Handelsblatt etwas anders, aber das unseriöse Angebot bleibt:

Man befinde sich in Verhandlungen mit Baade, richtet die zuständige Marketing-Frau aus – eine Presseabteilung existiert nicht: „Wir geben derzeit keine weiteren Informationen heraus.“ Und: „Vielen Dank für ihr Interesse.“

Frank Baade dagegen verrät: Die zweite Forderung über 5 100 Euro hat Jako schon fallen lassen. Auch die erste könne man vergessen, wenn Baade einen Blog-Artikel veröffentliche, in dem er dem Unternehmen ein freundliches Verhalten bescheinige. „Aber das stimmt einfach nicht“, sagt Baade: „Die sind nur eingeknickt, weil es eine Öffentlichkeit gibt.“ Nun wartet er ab.

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Jako AG und seine Anwälte bullshitten Blogger wegen Newsaggregator