The Walking Dead, Volume 10: What We Become

Ich habe grade den zehnten Band von „The Walking Dead“ fertiggelesen und ich erspare mir jetzt einfach mal die Lobeshymnen und sage nur: Immer noch sehr fantastisch, das Comic. Robert Kirkman hatte zwar ab Band 9 ein wenig Tempo rausgenommen, das war allerdings nach diesem Ende von Band 8 auch bitter nötig.

Wo die Serie bis dahin sozusagen ein Zombie-Actionspektakel war, wird es nun ein Psycho-Kammerspiel, in dem immer mehr Figuren immer verrückter werden, nicht umsonst der Titel „What We Become“. Denn in Band 10 müssen viele Figuren feststellen, dass die untoten Umstände sie selbst zu Monstern gemacht haben und sie Dinge tun, die sie sich vorher nicht vorstellen konnten. Das wurde zwar auch schon vorher thematisiert, wird nun aber aufgrund des fehlenden Tempos (was nicht falsch ist) der Aufhänger der Story.

Ich bin ja seit Nummer 58 auf die Heftserie geswitcht, kannte das Ende von Sammelband 10 also schon, weiß allerdings auch, wie's weitergeht. Und ohne zu spoilern: Das wird grade enorm creepy, es wurden einige neue Figuren eingeführt, das Erzähltempo zieht auch grade wieder an und ich bin enorm gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht. Der wird der vierte Teil einer 5-teiligen Miniserie in der Serie sein die den Titel „Fear the Hunters“ trägt und ich will gar nicht wissen (will ich natürlich doch), wie die endet, wenn sich schon für das nächste Heft ein ziemliches Gemetzel andeutet. Immer noch das beste Indie-Comic unserer Zeit.

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