Talking Heads-Cover mit American Psycho-Video


(Youtube Direkt, via Audioporn Central)

Das Talking Heads-Cover „This must be the place“ von Miles Fisher ist nicht ganz so furchtbar, wie ich zunächst befürchtete, aber es ist seine ziemlich gute Kopie von Patrick Bateman aka American Psycho, die so hervorragend zum Song passt, die mich überzeugt. Das Buch müsste man auch mal wieder lesen.

Ich bin ein großer Genesis Fan. Seit der Veröffentlichung ihres Albums von 1980 Duke. Davor habe ich ihre Musik nicht richtig verstanden, zu künstlerisch, zu intellektuell. Erst auf Duke wo Phil Collins’ Anwesenheit spürbarer wurde. Ich finde Invisible Touch ist das unangefochtene Meisterwerk dieser Gruppe. Es ist eine epische Meditation über das Nichtgreifbare. Gleichzeitig vertieft und bereichert es die Bedeutung der vorhergehenden Alben. Hört euch das brilliante Zusammenspiel von Banks, Collins und Rutherford an. Man kann praktisch jede nur aus von jedem Instrument hören. Was das Reime schreiben der Songs betrifft, markiert dieses Album ein neuen Höhepunkt der Professionalität. Nehmt den Text von Land of Confusion. In diesem Lied spricht Phil Collins das Problem des politischen Machtmissbrauchs an. In Too Deep ist der bewegenste Popsong der 80er Jahre, über Monogamie und Bildung. Der Song ist äußerst aufbauend. Die Texte sind so positiv. So bejahend, wie kaum etwas anderes in der Rockmusik.
Phil Collins Solo-Karriere scheint kommerzieller und eher befriedigender zu sein und das auf einer vereinfachten Weise. Speziell Songs, wie In Air Tonight und Against all Odds, aber ich denke auch, dass Phil Collins innerhalb der Gruppe besser arbeitet, als Solokünstler und ich betone das Wort Künstler.

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