Mondlandung Mockumentary: Kubrick, Nixon und der Mann im Mond


(Googlevideo Direktmond, danke Yama!)

Hier die fantastische Mockumentary (wie sagt man da in deutsch zu? Scherzumentation? Und wenn man der Definition als „fiktionalen Dokumentarfilm“ folgt... ist es dann eine Fiktumentation? Ficktumentation? Porno? Aber ich schweife ab...) Hier die fantastische Mockumentary „Kubrick, Nixon und der Mann im Mond“ von Arte aus dem Jahr 2002, die die bekannte Mondlandungs-Verschwörungstheorie auf's Korn nimmt. Die Verschwörungstheorie wurde vor ein paar Tagen erst von jemandem im ZDF Nachtstudio mit nur einem Argument gekonnt widerlegt: Die Kosten.

Es gibt Gesteinsproben der Apollo 11-Mission vom Mond, die bis heute im Vakuum-Zustand gehalten werden. Hätte man also die Mondlandung gefaked, hätte man das im Vakuum tun müssen. Und jetzt generiert mal ein Vakuum in einer Halle, die groß genug wäre, um das zu schaffen. Und dreht dann dort einen Film. Da wäre es billiger, 20.000 Rednecks in 5000 Raketen auf den Mond zu schießen. Ohne Rückflugticket.

Wie auch immer: Hier die fantastische Mockumentary „Kubrick, Nixon und der Mann im Mond“ von Arte aus dem Jahr 2002, die die bekannte Mondlandungs-Verschwörungstheorie auf's Korn nimmt, die auch hier in den Comments zum Mondlandungsjubiläum natürlich sofort Thema wurden. Ich habe die damals im Fernsehen gesehen und das hier ist wahrscheinlich die beste Fake-Doku, die jemals gedreht wurde. Ich gehe davon aus, dass die jeder hier lesende bereits kennt und falls nicht: Unbedingt ansehen. Es lohnt sich, garantiert. Snip von Wikipedia:

Die Mockumentary behauptet, die Nixon-Regierung habe das Scheitern der Apollo-11-Mission befürchtet, deren Erfolg ihre innen- und außenpolitische Reputation verbessert hätte. Um im Notfall öffentlichkeitswirksames Material für die Medien in der Hinterhand zu haben, sei man an Stanley Kubrick herangetreten, der gerade mit der Produktion von 2001: Odyssee im Weltraum beschäftigt war.

Der Regisseur habe unter strengster Geheimhaltung am Set seines Films die Mondlandung mit Regierungsbeamten als Darsteller inszeniert (nebenbei sei die NASA noch von der Filmausstattung beeinflusst worden und habe daraufhin technische Details ihrer Ausrüstung neu entwickelt). Als Gegenleistung für seine Dienste habe Kubrick von der NASA leihweise Optiken erhalten, die erforderlich waren, um einzelne Szenen von Barry Lyndon überhaupt filmen zu können. Nach der geglückten Apollo-11-Mission habe Nixon dann die Veröffentlichung des kompromittierenden Materials befürchtet und daher alle an den Dreharbeiten beteiligten Regierungsbeamten liquidieren lassen. Kubrick habe sich nach England zurückgezogen und seinen Landsitz aus Furcht vor Anschlägen auf sein Leben nur äußerst selten verlassen.

Als angebliche Zeitzeugen kommen in Interviews persönlich zu Wort:

* Edwin Aldrin (Apollo-11-Astronaut)
* Lois Aldrin (Ehefrau von Edwin Aldrin)
* Lawrence Eagleburger (in der Nixon-Regierung Assistent des US-Sicherheitsberaters Henry Kissinger)
* Farouk El-Baz (Geologe, bildete die Astronauten aus)
* Alexander Haig (von 1974–1979 NATO-Oberbefehlshaber in Europa)
* Jan Harlan (Schwager und langjähriger Produzent Stanley Kubricks)
* Richard Helms (früherer CIA-Chef)
* Jeffrey Hoffman (NASA-Astronaut)
* Henry Kissinger (US-Sicherheitsberater und US-Außenminister)
* Christiane Kubrick (Ehefrau/Witwe Stanley Kubricks)
* Donald Rumsfeld (Assistent des US-Präsidenten Nixon und späterer Verteidigungsminister der USA)
* Vernon Walters (Sonderbotschafter der Nixon-Regierung und später stellvertretender Direktor des CIA)

Kubrick, Nixon und der Mann im Mond